Logistik-Start-ups: Squake schließt 3,5 Millionen Euro starke Seed-Runde

Mit Simon Capital als Lead soll die neue Finanzierung dafür genutzt werden, den strategischen Marktanteil bei steigender Nachfrage auszubauen.

Die Co-Gründer des Climate-Tech-Start-ups Squake: Dan Kreibich (links) und Philipp von Lamezan. (Foto: Squake)
Die Co-Gründer des Climate-Tech-Start-ups Squake: Dan Kreibich (links) und Philipp von Lamezan. (Foto: Squake)
Matthias Pieringer

Das Climate-Tech-Start-up Squake, das Emissionsberechnungen und Reduktionsmaßnahmen für Reise- und Logistikemissionen anbietet, hat am 21. Juni bekannt gegeben, dass es mit Simon Capital als Lead unter Beteiligung von Schenker Ventures und Rivus Capital eine Finanzierungsrunde in Höhe von 3,5 Millionen Euro abgeschlossen hat.

Auch die bestehenden Investoren Neosfer und Backbone Ventures sowie die Business Angels Michael Riegel und Matthäus Niewodniczanski haben sich laut Squake an der Finanzierungsrunde beteiligt und schließen sich der Kapitalbeteiligung der Lufthansa Group an. Das neue Kapital, mit dem sich die bisherige Gesamtfinanzierung von Squake auf fünf Millionen Euro erhöht, wird für technologische Forschung und Entwicklung sowie für die Einstellung neuer Mitarbeiter verwendet, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden sowie das Wachstum in strategischen Märkten voranzutreiben.

Aus Lufthansa Innovation Hub hervorgegangen

Das 2020 von Philipp von Lamezan (CEO) und Dan Kreibich (CPO) gestartete Berliner Unternehmen Squake, das aus dem Lufthansa Innovation Hub hervorgegangen ist, arbeitet seit 2021 unabhängig. Über eine Programmierschnittstelle (API) fügt sich Squake den Angaben zufolge nahtlos in das Backend jeder digitalen Infrastruktur ein, um präzise Emissionsberechnungen für Reise- und Logistikaktivitäten – wie etwa Flüge, Lieferungen, Autovermietung und Hotels – auf Grundlage nationaler und internationaler Standards zu ermöglichen. Dabei überbrücke Squake zusammen mit den Kunden und Partnern „die enorme Lücke im Emissionsbewusstsein dieser Branchen, indem es auf nachhaltigere Möglichkeiten hinweist und so eine informationsbasierte Entscheidungsfindung ermöglicht“, hieß es.

Squake konzentriert sich mit seinem Portfolio hauptsächlich auf die Kohlenstoffentfernung und -speicherung. SQUAKE automatisiert den Einkauf der Kohlenstoffentfernung und - speicherungsmaßnahmen - von der Auswahl der Lieferanten (von nachhaltigen Flugkraftstoffen, Direct Air Capture, Aufforstung) bis hin zur Bestandsverwaltung, Rechnungsstellung und Stilllegung von Zertifikaten.