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Logistik-IT: ROboB soll Hamburger Hafen sicherer machen

Das Projekt soll mit einer Blockchain Container vor unberechtigtem Zugriff schützen.
Die Blockchain soll manipulationssicher die Daten darüber speichern, welche Transportfirma welchen Container vom Hafenterminal abholen darf. (Foto: Fotolia/nattanar)
Die Blockchain soll manipulationssicher die Daten darüber speichern, welche Transportfirma welchen Container vom Hafenterminal abholen darf. (Foto: Fotolia/nattanar)
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László Dobos

Am Hamburger Hafen ist ein neues Blockchain-Projekt gestartet. Wie das Software-Unternehmen Dakosy mitteilt, haben die beteiligten Partner vor Kurzem im Rahmen einer Kickoff-Veranstaltung die Arbeit am Projekt ROboB (Release Order based on Blockchain) aufgenommen. Bei ROboB geht es um die Freistellreferenz, also die Berechtigung für Transportunternehmen, einen Container vom Terminal abzuholen. Der hohe Wert der in einem Container transportierten Waren stellt hohe Anforderungen an die Zugriffberechtigung und die Sicherheit des IT-Prozesses.

Gemeinsame Datenbasis dank Blockchain

Die Blockchain-Technologie ist nach Einschätzung von Dakosy sehr gut geeignet, um diesen Freistellungsprozess abzubilden. Die Technologie verspreche eine gemeinsame, prüfbare und unveränderbare Datenbasis für alle Teilnehmer. Im Rahmen des Projekts ROboB werden zwei alternative Vorgehensweisen in die bestehende Import-Plattform des Hamburger Hafens integriert und auf ihre Praxistauglichkeit – auch gegenüber der bestehenden Lösung – geprüft. Neben dem Nachweis der Machbarkeit soll das Projekt dazu beitragen, die Prozesse im Seehafen noch effizienter zu gestalten.

Projekt läuft circa eineinhalb Jahre

ROboB ist ein Verbundprojekt des Förderprogramms für Innovative Hafentechnologien (IHATEC), welches vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird. Projektträger ist die TÜV Rheinland Consulting GmbH. Zu den Verbundpartnern gehört neben der Dakosy Datenkommunikationssystem AG, welche nach eigener Auskunft die Federführung innehat, das Institut für Logistik und Unternehmensführung der Technischen Universität Hamburg. Als assoziierte Partner nehmen Speditionen, Carrier und Terminalbetreiber sowie einige Branchenverbände am Projekt teil. ROboB hat eine Projektlaufzeit bis zum 31. Januar 2020. Dakosy hat bereits eine enge Verbindung zum Hamburger Hafen, die Firma betreibt das dortige Port Community System (PCS).

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