Logistik-IT: Roambee und Transporeon kooperieren zu Echtzeit-Anwendungen

Im Fokus der Zusammenarbeit soll ein einheitlicher Zugang zu den Telematik- und SCM-Plattformen der beiden Unternehmen stehen.

Roambee und Transporeon haben sich zusammengeschlossen. (Grafik: Transporeon)
Roambee und Transporeon haben sich zusammengeschlossen. (Grafik: Transporeon)
Therese Meitinger

Roambee, US-Unternehmen im Bereich der sensorgesteuerten Supply-Chain-Transparenz, und die digitale Frachtplattform Transporeon haben am 13. Oktober eine Partnerschaft bekannt gegeben. Einer Pressemitteilung zufolge soll Echtzeit-Transporttransparenz im Fokus der Kooperation stehen: Während Sixfold Telematik-Transparenz für Spediteure einbringe, biete Roambee über seine Plattform Expertise im Bereich multimodale Echtzeit-Transparenz für Sendungen und Informationen.

„Der Zusammenschluss von Roambee und Transporeon bedeutet für Kunden aus allen Branchen einen einheitlichen Zugang zu zwei wichtigen und einzigartigen globalen Plattformen für die Transparenz der Lieferkette“, sagte Sanjay Sharma, CEO von Roambee.

Die sensorgesteuerte Nachverfolgung von Roambee würden die Telematikdaten von Sixfold anhand von multimodalen Standortdaten verbessern und Transparenz über den Frachtzustand schaffen, so Sharma weiter. Auf diese Weise könnten Kunden die Risiken in der Lieferkette in Bezug auf Verderb, Beschädigung, Diebstahl, verpasste Anschlüsse und andere Herausforderungen besser angehen.

Genauere Informationen über den Frachtzustand

Transporeon verfolgt nach Eigenangaben aktuell 20 Millionen Transporte. Hersteller und Transporteure von sogenannten schnelldrehenden Gütern wie Lebensmittel oder Elektronik und langsam drehenden Gütern wie Haushaltsmaschinen, Fahrzeuge, Chemikalien aber auch große Logistikunternehmen suchten sowohl auf Telematik, als auch auf Sensordaten gestützte Insights, heißt es. Kleine wie große Kunden aus allen Sektoren und über alle Transportmittel hinweg (Luft, See, Schiene, Straße) könnten nun auswählen, welche Daten, Insights und Nachverfolgungsmöglichkeiten sie für ihre Sendungen benötigten, werben die beiden Anbieter. Entsprechende Informationen sollen auf einem gemeinsamen Portal beider Unternehmen gebündelt und zur Verfügung gestellt werden.

Stephan Sieber, CEO von Transporeon, sagt:

„Ob ein Kunde empfindliche Ware auf ihrem Weg von Indien in die USA oder durch Russland tracken möchte: Diese Partnerschaft erlaubt ihm, von den Insights zu profitieren, die durch eine gemeinsame Lösung entstehen.“