Logistik-IT: Remira übernimmt Fashion-Spezialist Kyklos

Der Dortmunder Spezialist für SCM-Software setzt seiner Expansionskurs nach der Übernahme von Nicando und Outperform fort.

Von links: Ettore Messina (Co-Founder von Kyklos), Stephan Unser (CEO bei Remira) und Lorenzo Azzari (CEO bei Kyklos) nach der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Remira)
Von links: Ettore Messina (Co-Founder von Kyklos), Stephan Unser (CEO bei Remira) und Lorenzo Azzari (CEO bei Kyklos) nach der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Remira)
Therese Meitinger

Der Dortmunder IT-Anbieter Remira hat laut einer Pressemitteilung vom 6. August die Kyklos Group mit Hauptsitz in Florenz/Sandicci übernommen: Mit der Akquisition und Integration der auf SCM-Software für die Mode- und Luxusgüterindustrie spezialisierten Unternehmensgruppe will Remira nach Eigenaussage sein Portfolio erweitern sowie seine Präsenz im strategisch wichtigen Wachstumsmarkt Italien verstärken.

Mitarbeiter in Italien und Rumänien werden übernommen

Kyklos wurde laut der Mitteilung 2003 gegründet und bietet mit der „Kyklos Fashion Suite“ ein modular aufgebautes und integriertes Lösungsangebot für die Supply-Chain-Planung, das Retouren- sowie das Qualitätsmanagement und die Lagerverwaltung.  Einige der wichtigsten Unternehmen der Fashion- und Luxusgüterindustrie stünden auf der Referenzliste des italienischen Anbieters, heißt es.

„Kyklos zeichnet sich durch eine hohe Entwicklungs- sowie eine branchenspezifische Lösungskompetenz in der Fashion- und Luxusgüterindustrie aus und ist damit eine perfekte Ergänzung für unser bestehendes Produktportfolio entlang der gesamten Supply Chain“, erklärt Stephan Unser, CEO von Remira.

Nach der Übernahme soll im nächsten Schritt die Integration des Lösungsangebots in das Portfolio von Remira erfolgen. Die 50 Mitarbeiter von Kyklos an den beiden Standorten in Italien und Rumänien sollen komplett von dem Dortmunder Anbieter übernommen werden. Die Erweiterung des Lösungsangebots soll nach Unternehmensangaben insbesondere den Fashion-Kunden von Remira weiteren Funktionalitäten für die Steuerung der Wertschöpfungskette bieten.