Logistik-IT: Project44 setzt auf Echtzeit-Tracking von Krisenauswirkungen

Eine zweite Neuerung auf der „Movement“-Plattform widmet sich der „Detention & Demurrage“ (D&D)-Optimierung.

Ein neues Feature der Movement-Plattform soll die Transparenz in Krisensituationen erhöhen. (Bild: Project44)
Ein neues Feature der Movement-Plattform soll die Transparenz in Krisensituationen erhöhen. (Bild: Project44)
Therese Meitinger

Project44, US-Plattform-Anbieter für Supply Chain Visibility, aktualisiert seine „Movement“-Plattform mit zwei Neuerungen: Zum einen gibt es laut einer Pressemitteilung vom 28. Mai ein Update für die Transparenz und das Echtzeit-Tracking in Krisensituationen. Das erste Update soll Kunden ermöglichen bei Krisen schnell zu handeln und entsprechende Auswirkungen frühzeitig abzuschätzen. Die andere Neuerung umfasst die „Detention & Demurrage“ (D&D)-Optimierung. Dadurch sollen Risiken und anfallende D&D-Kosten in Echtzeit getrackt und die Kosten durch schnelle Anpassung innerhalb der Lieferkette, gesenkt werden können.

Update 1: Krisenerkennung

Project44 verarbeitet nach Eigenangaben jeden Monat zehn Milliarden Datenpunkte, die ab sofort auf der Movement-Plattform für die Kunden bereitgestellt werden. Das ermöglicht es auf einer Karte alle Sendungen zu verfolgen, die sich in einem Krisengebiet befinden, heißt es. Durch diese Visualisierung sei es leicht zu erkennen, wo die Krisen entstehen und ob Handlungsmaßnahmen notwendig sind., heißt es  

Nutzer erhalten Project44 zufolge eine neue Startansicht, die individuell auf jeden Kunden zugeschnitten ist. Es werden dabei nur die Sendungen angezeigt, die von einem bestimmten Ereignis in der Lieferkette betroffen sind. Die Karte kann darüber hinaus auch genutzt werden, um einen ganzheitlichen Überblick über alle Sendungen zu erhalten. Zu den Features gehören laut Firmenangaben auch von KI-gestützten Ansichten der betroffenen Gebiete. Dank einer einfachen und intuitiven Übersicht sollen die Auswirkungen sofort verstanden und schnell Maßnahmen ergriffen werden können.

Update 2: Detention & Demurrage-Optimierung

„Detention & Demurrage-Kosten können jährlich in Millionenhöhe steigen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kunden entlang der gesamten Lieferkette zu unterstützen und diese Kosten zu senken,“ sagt AJ Willhoit, Chief Product Officer bei Project44. „Durch die D&D-Optimierung innerhalb unserer Movement-Plattform bekommen unsere Kunden ein besseres Verständnis über die Abläufe innerhalb ihrer Supply Chain. Basierend auf diesen Daten sind sie in der Lage die Kosten für D&D zu reduzieren.“

Kunden erhalten in den neuen Features nach Firmenangaben genaue Kosteninformationen sowie Statusdaten zu ihren Frachten. Das helfe ihnen herauszufinden, welche Container Gebühren verursachen könnten und entsprechend zu handeln. Zusätzlich können Gebühren für In-Transit-Sendungen minimiert werden.