Logistik-IT: Mit KI lieferbereit trotz reduzierter Bestände

Dank Künstlicher Intelligenz berechnet der „Service Level Booster“ von SCT die idealen Bestände nach Anbieterangaben extrem schnell.

Ein KI-Tool von SCT soll vorgehaltene Bestände minimieren helfen. (Foto: Industrieblick / Fotolia)
Ein KI-Tool von SCT soll vorgehaltene Bestände minimieren helfen. (Foto: Industrieblick / Fotolia)
Therese Meitinger

Die zur Abels & Kemmner Gruppe gehörende SCT GmbH stellt mit „Service Level Booster“ ein KI-basiertes Software-Tool vor: Laut einer Pressemitteilung vom 8. Juni hilft dabei Künstliche Intelligenz zu bestimmen, was im Versandlager bevorratet werden muss, um Kunden immer pünktlich beliefern zu können. Damit dies zu möglichst geringen Kosten erfolge, optimiere der Service Level Booster die erforderlichen Sicherheitsbestände für die lagerhaltigen Waren, so SCT. Seine Zielvorgabe sei es, den bedarfsgerecht einstellbaren Lieferbereitschaftsgrad bei sehr niedrigen Bestandswerten zu erreichen. Das Tool adressiert mittelständische Industrieunternehmen mit Lagerfertigung wie Handelsunternehmen gleichermaßen.

Optima in 90 Sekunden berechnen

Dank Künstlicher Intelligenz berechnet der Service Level Booster die idealen Bestände nach Anbieterangaben sehr schnell und mit minimalem Aufwand: Binnen 90 Sekunden habe die Logik der KI ein neues Optimum ermittelt, heißt es. Klassische Berechnungsmethoden brauchten für gleichwertige Ergebnisse je nach Komplexität Stunden oder gar Tage.

„Die Einführung von Künstlicher Intelligenz im Dispositionsmanagement ist ein neuer Meilenstein, mit dem man selbst automatisierte Dispositionsmanagementsysteme wie unser DISKOVER SCO nochmals optimieren kann! “, erklärt Professor Dr. Götz Andreas Kemmner von der Abels & Kemmner Gruppe. „Noch deutlicher ist der Nutzen für Unternehmen, die noch nicht mit unserem APS-System optimiert wurden.“

Der Service Level Booster stellt Fertigwarenbestände in Industrie- und Handelsunternehmen nach Anbieterangaben in der Regel so ein, dass bei vorgegebenem Gesamtlieferbereitschaftsgrad minimale Bestände vorgehalten werden. Alternativ könne das Tool auch bei vorgegebenem Bestandswert genutzt werden, um die Lieferbereitschaft zu erhöhen.

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