Logistik-IT: Manhattan Associates vereint Lieferkettenplanung und -ausführung

„Manhattan Active Supply Chain Planning“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, systemische und betriebliche Silos zu überwinden.

„Manhattan Active Supply Chain Planning“ soll eine bidirektionale Zusammenarbeit zwischen Lieferkettenplanungs- und -ausführungssystemen ermöglichen. (Symbolbild: Sergey Nivens / AdobeStock)
„Manhattan Active Supply Chain Planning“ soll eine bidirektionale Zusammenarbeit zwischen Lieferkettenplanungs- und -ausführungssystemen ermöglichen. (Symbolbild: Sergey Nivens / AdobeStock)
Therese Meitinger

US-Softwareanbieter Manhattan Associates hat am 16. Mai die Einführung von „Manhattan Active Supply Chain Planning“ (SCP) bekannt gegeben, eine einheitliche Plattform für die Unternehmensplanung, die eine bidirektionale Zusammenarbeit zwischen Lieferkettenplanungs- und -ausführungssystemen ermöglichen soll. Diese Lösung ermögliche es Planern, alle betrieblichen Faktoren in Echtzeit zu bewerten und alle Systeme, Bestände und Ressourcen auf ein gemeinsames Geschäftsziel auszurichten, zum Beispiel die Senkung der Gesamtkosten oder die Erhöhung der Markteinführungsgeschwindigkeit, so der Anbieter.

Bei der konventionellen Supply-Chain-Planung werden Bestände, Arbeitskräfte, Transport- und Lagerabläufe isoliert geplant und optimiert. Dieser Ansatz führt zu fragmentierten Strategien, die oft miteinander in Konflikt stehen und bei denen das Feedback des ausführenden Teams fehlt.

Ressourcen für Lieferkettenfluss optimieren

Manhattan Active Supply Chain Planning ist nach Firmenangaben eine Lösung, die mit der Ausführung der Lieferkette vereint ist. Damit könnten systemische und betriebliche Silos überwunden und unternehmensweit das gesamte Bestandssortiment sowie alle für den Lieferkettenfluss erforderlichen Ressourcen optimiert werden, heißt. Vom Lagerbestand und den Arbeitskräften bis hin zu Vertrieb und Transport werden laut der Pressemitteilung alle Elemente in Echtzeit synchronisiert, harmonisiert und nahtlos in einem einzigen Plan vereint.

„Die Möglichkeit, Lösungen wie OMS, WMS und TMS zu koordinieren, ist ein entscheidender Vorteil. Jetzt können Bestands-, Arbeits- und Transportplanung gemeinsam berücksichtigt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen, von dem das Unternehmen als Ganzes profitiert”, so Scott Fenwick, Senior Director of Product Management bei Manhattan Associates. „Manhattan Actice SCP berücksichtigt gleichzeitig alle diese Faktoren, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten und außergewöhnliche Erfahrungen zu den niedrigsten Kosten zu liefern.“

Manhattan Active Supply Chain Planning nutzt nach Unternehmensangaben die Leistungsfähigkeit der KI, um externe Datenquellen mit internen Parametern zu kombinieren und so präzisere und besser umsetzbare Nachfrageprognosen zu erstellen. Die Lösung sei in der Lage, riesige Mengen an konsolidierten Daten aus externen Quellen aufzunehmen und schnell zu verarbeiten, zum Beispiel Aktivitäten von Influencern, branchenspezifische Datenquellen und lokalisierte Daten, die alle die Nachfrage beeinflussen und gestalten können.