Logistik-IT: Leogistics und Veroo kooperieren zu TMS

Im Rahmen der strategischen Partnerschaft sollen mehr als 200 Telematiksysteme in die von der firmeneigenen Start-up-Ausgründung betreute Plattform „myleo / dsc“ eingebunden werden.

Myleo / dsc- und Veroo-Kunden können laut einer Mitteilung bei Bedarf nun auf die GPS-Daten von mehr als 200 Telematik-Providern zugreifen. (Foto: Yutlaitsalbert / AdobeStock)
Myleo / dsc- und Veroo-Kunden können laut einer Mitteilung bei Bedarf nun auf die GPS-Daten von mehr als 200 Telematik-Providern zugreifen. (Foto: Yutlaitsalbert / AdobeStock)
Therese Meitinger

Der IT- und Beratungsanbieter Leogistics und Veroo, Anbieter von Cloud-Services für Predictive Transport Visibility, haben jüngst im Bereich Tracking & Tracing für Lkw eine strategische Partnerschaft gebildet. Laut einer Pressemitteilung können myleo / dsc- und Veroo-Kunden bei Bedarf auf die GPS-Daten von mehr als 200 Telematik-Providern zugreifen und so die Ankunftszeiten ihrer Transporte präzise planen – unabhängig vom Spediteur.

Leogistics digitalisiert demnach unter anderem Straßentransporte und bindet alle relevanten Datenquellen zur Abbildung von Geschäftsprozessen ein. Mit der neuen Partnerschaft mit Veroo will der Supply-Chain-Spezialist den Anspruch seiner als Start-up geführten Werks- und Transportlogistik-Plattform „myleo / dsc“ unterstreichen: Der Anbieter wirbt mit mehr Transparenz für alle Beteiligten in der Lieferkette durch eine ganzheitliche Integration aus Sendungsverfolgung, Zeitfenster- und Yard Management.

Ortungssignale von mehr als 200 unterschiedlichen Quellen

Das Veroo-Produktportfolio, mit dem Fokus auf europaweite Predictive Transport Visibility, hat sich auf die Fahnen geschrieben, für Tracking & Tracing altbewährte und zuverlässige GPS-Technologie mit moderner Machine-Learning- und KI-Software zusammenzubringen. Das von Veroo entwickelte GPS-Aggregationsmodul konsolidiert nach Eigenangaben Ortungssignale von mehr als 200 unterschiedlichen Quellen und reichert diese mit Parametern wie der Signalqualität an. Das Ergebnis werde Leogistics per API zur Verfügung gestellt, heißt es in der Mitteilung. Durch einen digitalen „Onboarding-Prozess“ würden laufend neue GPS-Devices angebunden. Auf dieser Echtzeit-Datenbasis aufbauend habe Veroo einen hochwertigen ETA-Algorithmus (Estimated Time of Arrival) entwickelt.

„Aus unserer Sicht sind Echtzeitinformationen zu Lkws nur dann hilfreich, wenn sie dazu dienen, angrenzende Logistikprozesse wie die kontaktlose Einfahrt auf ein Werksgelände, die Belegung von Lkws an Toren für die Be- und Entladung oder eine Auslagerung von Waren zur Beladung zu optimieren“, sagt André Käber, CEO der Leogistics GmbH.