Logistik-IT: Hallhuber setzt auf Setlog

SCM-Software soll für mehr Transparenz in der Lieferkette sorgen und Optimierungspotenzial aufzeigen.

Fashionanbieter Hallhuber möchte mit Software von Setlog für mehr Transparenz in der Supply Chain sorgen. (Foto: Hallhuber)
Fashionanbieter Hallhuber möchte mit Software von Setlog für mehr Transparenz in der Supply Chain sorgen. (Foto: Hallhuber)
Sandra Lehmann

Um seine weltweiten Lieferketten zukünftig transparenter zu machen, nutzt der Fashionanbieter Hallhuber die Supply Chain Management Software „OSCA“ des Bochumer Anbieters Setlog GmbH. Das gab der IT-Spezialist kürzlich in einer Pressemeldung bekannt. Demnach werde das cloudbasierte Tool alle transportrelevanten Prozesse von der Buchung bis zum Eintreffen der Ware am Zielort steuern. Das System mache somit Excellisten und E-Mailverkehr für das Management der Supply Chain überflüssig und werde zur zentralen Kommunikationsplattform für alle Lieferanten und Partner in der Wertschöpfungskette.

„OSCA ist mir seit vielen Jahren als Software bekannt. Damit können wir schnell und vor allem sicher wachsen, weil wir immer die komplette Transparenz über die Supply Chain haben”, sagt Heiko Lenz, Head of Supply Chain Management des Modeunternehmens aus München.

Außerdem ließen sich die Abläufe unkompliziert auf die Standardprozesse und -module in OSCA übertragen, wodurch die Implementierung rasch über die Bühne gehen könne. „Wir freuen uns, dass das für digitale Innovationen und nachhaltiges Wirtschaften bekannte Unternehmen Hallhuber für die Steuerung der Wertschöpfungskette auf OSCA setzt”, betont Ralf Düster, Vorstand der Setlog AG.

Sobald Hallhuber die Bestellung aus dem ERP-System über OSCA an die Fabriken der Lieferanten meldet, läuft die gesamte Kommunikation Setlog zufolge über die SCM-Plattform. Von der Orderbestätigung und der Lieferplanung bis hin zu Transportbuchungen sowie Nachfragen werden alle Aktivitäten von den Lieferanten in das System eingepflegt und von Hallhuber bestätigt. Neben den Kosten könnten so unter anderem Volumina, Durchlaufzeiten, Transportlaufzeiten, Kartonpacklisten und Liefertermine überwacht werden. Dazu spielen die Logistikdienstleister Transportavis und Trackingdaten per EDI ein. Dashboards spiegeln den jeweiligen Status wider. Verändern sich beispielsweise Lieferdaten oder drohen Verzögerungen, würden alle Partner in der Wertschöpfungskette automatisch informiert.

Transportkosten im Blick

Zudem nutze Hallhuber das Request for Quotation (RFQ) Tool für das Frachtratenmanagement und die Frachtausschreibung. Die Frachtrechnungen werden ebenfalls über OSCA geprüft. Somit wird ein ständiger Überblick über die Kosten gewährleistet und Optimierungspotentiale werden schnell erkannt, heißt es vonseiten Setlog.

Printer Friendly, PDF & Email