Logistik-IT: Franz Haas Waffelmaschinen digitalisiert Lagerprozesse

Der Waffelmaschinenhersteller aus Österreich setzt auf das WES von Zetes.

Der Waffelmaschinenhersteller Bühler - Franz Haas Waffelmaschinen hat seine Lagerprozesse mithilfe von Zetes digitalisiert. (Symbolbild: Fotohansel/Fotolia)
Der Waffelmaschinenhersteller Bühler - Franz Haas Waffelmaschinen hat seine Lagerprozesse mithilfe von Zetes digitalisiert. (Symbolbild: Fotohansel/Fotolia)
Sandra Lehmann

Die Bühler – Franz Haas Waffelmaschinen GmbH hat am Stammsitz im niederösterreichischen Leobendorf mit dem Warehouse Execution System (WES) „ZetesMedea“ seine kritischen Lagerprozesse digitalisiert und völlig neu organisiert. Das teilt Zetes im Rahmen einer Pressemeldung mit. Innerhalb von nur acht Wochen konnte demnach die Produktivität um bis zu 80 Prozent erhöht werden, was zu einer kurzfristigen Amortisierung führte. Wareneingangsprüfungen, Ein- und Umlagern, Kommissionieren und Inventarisieren werden jetzt mit einer durchgängigen und bedienerfreundlichen Lösung digital gesteuert. Zeitraubende papiergebundene Prozesse wurden mit neuester Technologie abgelöst.

Laufwege minimieren

Bei Bühler wurde ZetesMedea an das ERP-System SAP angeschlossen, dessen Funktionsumfang dadurch ergänzt werde. Neben dem Warehouse Executions System sei auch die Lagertechnik optimiert worden, um die Laufwege zwischen Ware, Lagerbüro und Druckern zu minimieren. Stationäre Computer und Drucker wurden durch 17 rollende Arbeitsstationen ersetzt, die mit mobilen Etikettendruckern und Handhelds von Zebra ausgerüstet wurden. Auf den Handhelds läuft die ZetesMedea-App, die das Lagerpersonal mit klaren Anweisungen sicher und fehlerfrei durch die Prozesse führt. Zetes lieferte die Hardware eigenen Aussagen zufolge fertig konfiguriert.

Die intuitive Benutzerführung von ZetesMedea reduziere die erforderlichen Mitarbeiterschulungen auf ein Minimum und die praxisnahen Hilfestellungen in der App ermöglichten eine deutlich flexiblere Personaleinsatzplanung – im Interesse der Mitarbeiter und auch des Unternehmens. Im Wareneingang von Bühler werden mit ZetesMedea täglich rund 450 Positionen vereinnahmt. Eine weitere wichtige Funktion übernimmt das WES bei den Umlagerungen, die aufgrund der chaotischen Lagerhaltung zum Verdichten des Raums regelmäßig erforderlich sind.

„Beim Umlagern bringt uns ZetesMedea einen Produktivitätsvorteil von 80 Prozent“, hat Thomas Krimmer, der bei Bühler das Supply Chain Management verantwortet, berechnet.

Im Durchschnitt habe die Effizienz durch das neue Verfahren um mindestens 20 Prozent zugelegt. Vor diesem Hintergrund habe sich die Investition in Zetes Medea bereits nach wenigen Monaten amortisiert. ZetesMedea unterstützt bei Bühler nach Eigenangaben auch das Durchführen interner Transporte oder das Kommissionieren der in der Produktion benötigten Teile. Die von SAP erzeugten Pickaufträge erscheinen mit Lagerplatz und Stückzahl auf dem Display der Handhelds und werden von den Kommissionierern Schritt für Schritt abgearbeitet.

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