Logistik-IT: Frachtenbörse mit KI-Empfehlungsmaschine

Nutzer von „Teleroute“ sollen maßgeschneiderte Frachtangebote erhalten, die auf die KI-basierte Analyse ihres Nutzungsverhaltens zurückgehen.

Optimierungspotenziale in der Routenführung sollen über Teleroute in Echtzeit verfügbar gemacht werden. (Grafik: Alpega)
Optimierungspotenziale in der Routenführung sollen über Teleroute in Echtzeit verfügbar gemacht werden. (Grafik: Alpega)
Therese Meitinger

Der Brüsseler Softwareanbieter Alpega hat seine auf Straßentransporte spezialisierte Frachtenbörse „Teleroute“ um das KI-basierte Tool „Teleroute Empfiehlt“ erweitert. Laut einer Pressemitteilung vom 13. Juni sollen die Nutzer der Frachtenbörse in Echtzeit und kontinuierlich Informationen über neue Routen und Ladungen erhalten, die verfügbar sind und Effizienzpotenziale eröffnen. Die KI-Engine analysiere Daten aus der historischen Nutzung der Plattform, um Muster zu erkennen, Bedürfnisse vorwegzunehmen, um individuelle Angebote für Nutzer bereitzustellen, heißt es dort. Diese Daten bildeten das Rückgrat der Empfehlungen für Frachtangebote, wobei Teleroute einen Datenpool mit mehr als 80.000 Transportfachleuten und 10,5 Millionen Frachten und Fahrzeugen pro Monat bereitstellt.

Teleroute Empfiehlt lernt Alpega zufolge schnell. Je mehr ein Kunde Teleroute nutzt, desto mehr maßgeschneiderte Frachtangebote werden ihm angezeigt. Alpega hat die Lösung nach Eigenangaben in Zusammenarbeit mit dem KI-Spezialisten ML6 entwickelt.

„Angesichts des Mangels an Lkw-Fahrern, der Belastung der globalen Lieferkettenlogistik und der steigenden Treibstoffkosten suchen Verlader, Spediteure und Frachtführer nach Möglichkeiten, das Ökosystem effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Es wird geschätzt, dass 40 % aller Lkw auf den europäischen Straßen zu einem bestimmten Zeitpunkt leer sind", so Fabrice Douteaud, General Manager, Alpega Freight Exchanges.

Die Alpega-Gruppe habe sich verpflichtet, diese Probleme durch ihre digitalen Logistikplattformen anzugehen, um der Gemeinschaft zu helfen, den Transport von der Quelle bis zum Ziel, von Laderampe zu Laderampe und alles dazwischen effektiv zu verwalten, so Doutteaud weiter.

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