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Redaktion (allg.)

Die Komplexität von Big-Data-Projekten wird häufig unterschätzt. Das sagen Experten des Berliner BITKOM - Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Für die Planung und Umsetzung solcher Projekte hat der Verband daher den neuen Leitfaden „Management von Big-Data-Projekten“ veröffentlicht. Demnach sollten Unternehmen das Thema Datenschutz frühzeitig innerhalb der Planungsphase berücksichtigen.

Vor allem personenbezogene Daten sollten nicht direkt einer Person zugeordnet werden können. Der Leitfaden enthält dazu eine konkrete Checkliste zur Datenschutz-Folgenabschätzung, dem sogenannten Privacy Impact Assessment, das im Entwurf zur EU-Datenschutzverordnung enthalten ist. Zudem klärt er darüber auf, wie anonymisierte und pseudonymisierte Daten zu einem höheren Datenschutz im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes beitragen können.

Grundsätzlich unterteilt der neue Leitfaden die Aktivitäten bei Big-Data-Projekten in acht Phasen. Er enthält eine Übersicht über Architekturen und Basis-Technologien und gibt Tipps, wie Big-Data-Kompetenz bei den eigenen Mitarbeitern aufgebaut werden kann.

Unter Big Data verstehen die BITKOM-Experten die Analyse großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen in hoher Geschwindigkeit, im Idealfall in Echtzeit. Dies reicht von der Analyse einzelner Genome in der Medizin bis zur Optimierung des Verkehrs von Städten oder ganzen Staaten. „Das Geschäftsmodell vieler Unternehmen wird sich durch Big-Data-Technologien stark verändern“, sagt Big-Data-Fachmann Dr. Mathias Weber vom BITKOM.

(akw)
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