Logistik-IT: Coca Cola HBC verbessert Prozesse im Lkw-Transport

Der Getränkeabfüller nutzt Real-Time Visibility-Lösung von Shippeo.

Shippeo hat beim Coca-Cola Abfüller HBC eine Real-Time-Visibility-Lösung implementiert. (Foto: HBC)
Shippeo hat beim Coca-Cola Abfüller HBC eine Real-Time-Visibility-Lösung implementiert. (Foto: HBC)
Sandra Lehmann

Shippeo, ein Anbieter für Supply Chain Visibility, implementiert für den Abfüller Coca-Cola HBC eine Lösung zur Real-Time Visibility im Lkw-Transport. Das geht aus einer kürzlich veröffentlichten Pressemeldung hervor. „Wir liefern jährlich 400.000 Lkw-Komplettladungen an unsere Kunden“, sagt Valentin Radu, Coca-Cola HBC Group Logistics Technology & Automation Manager. Er fügt hinzu:

„Die Größe und Komplexität unseres operativen Geschäfts führt zu einem hohen Verwaltungsaufwand bei der Koordination der Spediteure. Allein das Bearbeiten von Ausnahmen ist sehr zeitaufwendig. Indem wir die Lösung von Shippeo für Real-Time Visibility in der Lieferkette implementieren, wollen wir unsere Prozesse in der Logistik effizienter gestalten und gleichzeitig die Pünktlichkeit unserer Lieferungen an die Kunden verbessern.“

Mit der Real-Time Visibility Lösung, die Shippeo im Transportnetz von Coca-Cola HBC einrichtet, möchte das Unternehmen sowohl in der Eingangs- als auch in der Ausgangslogistik die Effizienz steigern, da so die Zusammenarbeit mit den Verladern verbessert wird.

„Die Plattform von Shippeo nutzt Machine-Learning-Algorithmen, um exakte ETAs zu berechnen und weitere Statusmeldungen zu generieren. Diese werden automatisch und in Echtzeit an unsere Kunden und Lieferanten kommuniziert“, fährt Radu fort. „Dies vereinfacht die Abstimmung, weil Anrufe, E-Mails und weitere Back-Office-Aktivitäten für unsere Admin-Teams wegfallen. Unsere Mitarbeiter können sich stattdessen anderen wertschöpfenden Aufgaben widmen und beispielsweise Ausnahmen bearbeiten.“

Die Lösung solle zudem das allgemeine Service Level verbessern und gleichzeitig Transportkosten senken, indem sie Wartezeiten verkürzt, mehr Flexibilität ermöglicht und die Ressourcenplanung verbessert, heißt es vonseiten Shippeo. „Neben Kostensenkung und Verbesserung im Service freuen wir uns auch, einen automatisierten Route-Settlement-Prozess (eCMR) zu nutzen, mit dem Coca-Cola HBC die Rechnungsstellung optimieren kann“, so Radu.

„Wir wollten unsere Kundenorientierung durch eine deutliche Verbesserung der Supply-Chain-Transparenz modifizieren. Nachdem wir die am Markt erhältlichen Lösungen mit unseren Teams für Business-Systemen und Lösungen gründlich untersucht haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Shippeo unsere Anforderungen am besten erfüllt“, sagt Antonio Ventriglia, Group Logistics Director bei Coca-Cola HBC. Er fügt hinzu: „Die Plattform von Shippeo bietet die für unseren spezifischen Bedarf benötigten Leistungsmerkmale und ermöglicht Flexibilität. Eine reibungslose Integration mit SAP und unsere Bestandssysteme war ein wichtiges Entscheidungskriterium, da wir manuelle Eingabe Aktivitäten auf ein Minimum reduzieren wollen.“

Die erste Roll-Out-Phase des Projekts sei bereits abgeschlossen. Dabei seien mehr als 60 Transporteure und Partner in Österreich, Polen, Rumänien, Griechenland, Ungarn und Italien integriert worden.

„Die Tracking-Rate liegt bei 90 Prozent und wir sind bereits dabei, die Daten zu analysieren, um unsere Serviceleistung zu verbessern und die Produktivitätssteigerung zu erfassen. Das Ausrollen des Projekts wird sich durch das laufende Jahr ziehen und dabei zusätzlich Bulgarien, die Tschechische Republik, die Slowakei, Irland, Nordirland, die Schweiz und die Ukraine abdecken. In den übrigen Ländern soll der Roll Out dann 2022 erfolgen“, erläutert Ventriglia.