Logistik-IT: Boehringer Ingelheim nutzt Transporeon-Plattform

Das Pharmaunternehmen konnte die Anzahl seiner Ausschreibungen über die Anwendung vervierfachen.

Der Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim setzt in Sachen Logistik-Ausschreibungen auf Transporeon. (Foto: Boehringer Ingelheim)
Der Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim setzt in Sachen Logistik-Ausschreibungen auf Transporeon. (Foto: Boehringer Ingelheim)
Sandra Lehmann

Boehringer Ingelheim hat als erstes Pharmaunternehmen Mitte 2020 sein operatives Ausschreibungsmanagement vollständig an Transporeon ausgelagert. Das geht aus einer Pressemeldung der Transportplattform hervor. Nach mehr als einem Jahr haben die beiden Unternehmen nun Bilanz gezogen.

Kontrolle über strategische Entscheidungen

Demnach konnte Boehringer Ingelheim in der derzeitigen, von schwankenden Preisen gezeichneten volatilen Marktsituation die Anzahl seiner Logistikausschreibungen vervierfachen (eine pro Quartal statt eine pro Jahr), um die Robustheit seiner Logistikprozesse zu gewährleisten. Gleichzeitig behält das Pharmaunternehmen laut Transporeon die volle Kontrolle über alle strategischen Entscheidungen: Der Zeitplan, der Umfang der Ausschreibung und der Dienstleisterpool werden von Boehringer Ingelheim selbst verwaltet.

Besserer Service

Durch die Zusammenarbeit mit Transporeon profitiere der Arzneimittelhersteller von einem besseren Service zu einem geringeren Preis: Auch in Zeiten verringerter Transportkapazität erhalte das Pharmaunternehmen durch das aktive Ausschreibungsmanagement von Transporeon attraktive Angebote. Gleichzeitig sinken Kosten und Aufwand für die interne Koordination des Ausschreibungsprozesses.

Darüber hinaus böten die Ulmer Logistikexperten Boehringer Ingelheim im Rahmen ihrer Procurement Excellence Services regelmäßig Einblicke in die aktuelle Marktsituation. Diese Analysen von Transporeon seien wichtig, um langfristige strategische Entscheidungen zu treffen. Sören Brodowy, Leiter der globalen Beschaffungslogistik bei Boehringer Ingelheim, sagt:

„Die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Transporeon ist für uns von zentraler Bedeutung. Das sind Logistikexperten für die Durchführung des Ausschreibungsprozesses, aber auch für die Datenaufbereitung, -validierung und -analyse.“

In Zukunft sei auch eine Ausweitung der Zusammenarbeit denkbar. Boehringer Ingelheim habe an einem Standort in Belgien bereits erfolgreich das Spot-Tendering-Tool von Transporeon eingeführt, um Engpässe bei Luftfrachtkapazitäten während der Pandemie zu überbrücken. Nach diesem erfolgreichen Test erwägt das Pharmaunternehmen, das für Luft- und Schiffsfracht entwickelte Spot-Tool mittelfristig im gesamten Unternehmen einzusetzen, so Transporeon.

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