Logistik-IT: Bedarfsplanung von ERP-Systemen verfeinern

Das ERP-Add-on Slim4 verspricht einen hohen Automatisierungsgrad bei gleichzeitig schneller Reaktionsmöglichkeit auf neue Ereignisse.

Basierend auf statistisch gesicherten Prognosen und reellen Zahlen sagt das Tool laut Slimstock die Nachfrage voraus. (Foto: Slimstock)
Basierend auf statistisch gesicherten Prognosen und reellen Zahlen sagt das Tool laut Slimstock die Nachfrage voraus. (Foto: Slimstock)
Therese Meitinger

Die genaue Prognoseerstellung bleibe für viele mittelständische Unternehmen, die bereits ein ERP-System im Einsatz haben, eine große Herausforderung, argumentiert der Logistik-IT-Anbieter Slimstock. Schließlich generierten die meisten ERP-Systeme ihre Daten alleine auf Grundlage von Min- und Max-Beständen beziehungsweise griffen auf Absatzzahlen aus dem System zurück. Diese Berechnungen seien nur wenig dynamisch, so Slimstock.

Das Servicelevel-getriebene Prognose- und Bestandsmanagementsystem „Slim4“ adressiert laut einer Mitteilung vom 1. Juli dieses Problem: Es lässt sich nach Herstellerangaben nahtlos in jedes vorhandene ERP-System integrieren und setzt dort an, wo diese an ihre Grenzen stoßen. Entlang der gesamten Supply Chain sorge die Lösung für eine präzise Planung und effiziente digitale Bestandsverwaltung, heißt es. Das inkludiere einen hohen Automatisierungsgrad bei gleichzeitig schneller Reaktionsmöglichkeit auf neue Ereignisse und Verfügbarkeitsinformationen, die neben dem Logistiknetzwerk mit allen Lagerorten auch stationäre Filialen, Webshops und Co. mit einbeziehen.

Reelle Zahlen als Prognosebasis

Basierend auf statistisch gesicherten Prognosen und reellen Zahlen wird laut Slimstock die Nachfrage vorausgesagt. Dies setzt die Lösung demnach mithilfe verschiedener statistischer Methoden unter Verwendung von maschinellem Lernen sowie der Berücksichtigung von Saisons, Trends und individuell festlegbaren Gegebenheiten – beispielsweise lokale Besonderheiten und Lieferantenkenntnisse – um. Alle Parameter flössen in die monatlichen, wöchentlichen und täglichen Prognosen ein, heißt es. Die Bestands-, Bedarfs- sowie Beschaffungsplanungen seien mit „Slim4“ voll automatisiert und aufeinander abgestimmt. So lassen sich Lagerbestände laut Anbieter um bis zu 30 Prozent reduzieren, ohne Verfügbarkeitsengpässe befürchten zu müssen.

Gleichzeitig zeichnet sich die Software laut Slimstock durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit aus und lasse sich auch remote per App oder Webclient steuern. Dabei sorgten diverse Alarm- und To-do-Funktionen für einen umfassenden Überblick und ermöglichten tagesaktuelle Anpassungen innerhalb des automatisierten Prozesses – alles basierend auf dem zuvor festgelegten Servicelevel des jeweiligen Unternehmens, heißt es.

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