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Logistik-IT: AEB und Shipcloud starten Kooperation

Ziel ist es, gesamtheitliche Lösungspakete für E-Commerce-Unternehmen zu entwickeln.

AEB und Shipcloud haben eine Entwicklungspartnerschaft vereinbart. (Symbolbild; Foto: yurolaitsalbert_AdobeStock)
AEB und Shipcloud haben eine Entwicklungspartnerschaft vereinbart. (Symbolbild; Foto: yurolaitsalbert_AdobeStock)
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Matthias Pieringer

Das Stuttgarter Softwareunternehmen AEB und der Shipping Service Provider Shipcloud mit Sitz in Hamburg bündeln ihre Kräfte in einer Kooperation und Entwicklungspartnerschaft. Dadurch sollen Lösungen entstehen, mit denen Online-Händler ihre Logistik digitalisieren können. Ein gemeinsamer Pilotkunde sei bereits im Livebetrieb, meldeten die beiden Unternehmen am 11. April.

„Durch die Zusammenarbeit von AEB und Shipcloud entsteht eine einzigartige Versandplattform. Online-Händler können damit ihr ERP-, Shop- oder Warenwirtschaftssystem über eine einfach integrierbare und einheitliche Schnittstelle an die Systeme von mehr als 150 KEP-Dienstleistern und Speditionen anbinden“, sagte Steffen Frey, Mitglied der Geschäftsleitung von AEB.

Software und Schnittstellen

„Die AEB verfügt über große Erfahrung im Bereich Logistik- und Zollsoftware für Industrie- und Handelskunden. Shipcloud verfügt über fundiertes Know-how in der Schnittstellenentwicklung und in der Integration von Versandlösungen in die Systeme von Online-Händlern“, so Stefan Hollmann, Gründer und Geschäftsführer bei Shipcloud.

Die Lösungen der beiden IT-Unternehmen sollen den Angaben zufolge mehreren Branchentrends Rechnung tragen: Zum Beispiel, dass die Online-Kunden den Zustelldienst für ihre Bestellung selbst wählen wollen oder dass Industrieunternehmen zunehmend ihre Waren im B2B-Sektor online vertreiben.

Internationaler Versand

Als Anbieter von IT-Lösungen für Zoll und Außenwirtschaft wolle AEB zusammen mit Shipcloud mittelfristig ganzheitliche Lösungspakete entwickeln, die E-Commerce-Unternehmen beim internationalen Versand unterstützen, hieß es weiter. Gerade bei der Zollabwicklung von grenzüberschreitenden Lieferungen und bei der vorgeschriebenen Sanktionslistenprüfung sehen die Kooperationspartner nach eigenen Aussagen einen hohen Bedarf mit den entsprechenden Anforderungen, wie zum Beispiel Verzollung und der Integration internationaler Carrier. Zudem sehen Shipcloud und AEB eine wachsende Nachfrage nach datengesteuerten Analyse- und Optimierungsdienstleistungen.

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