Logistik-IT: Abat modernisiert Abrechnungssystem der Bremischen Häfen

Zeitraum zur Berechnung einzelner Gebühren habe sich durch die neue Lösung stark verkürzt.

Bremenports hat sein Abrechnungssystem für Hafengebühren mit Unterstützung von Abat auf den neusten Stand gebracht. (Foto: Bremenports)
Bremenports hat sein Abrechnungssystem für Hafengebühren mit Unterstützung von Abat auf den neusten Stand gebracht. (Foto: Bremenports)
Sandra Lehmann

Der Bremer IT-Dienstleister Abat hat gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft ID-Impuls nach eigenen Angaben das System zur Berechnung und Abrechnung der bremischen Hafengebühren für Bremenports modernisiert. Demnach ist die neue Lösung modular gestaltet und biete sowohl zu internen Systemen als auch zu den externen Kernpartnern verschiedene Optionen. So ermöglichen Abat beispielsweise Prozessorientierung und Digitalisierung nun eine weitestgehende papierlose Verarbeitung ohne Medienbrüche sowie die flexiblere Bearbeitung einzelner Vorgänge. Das responsive, webbasierte System sei dabei auch von verschiedenen Endgeräten erreichbar und könne daher in den verschiedensten Situationen direkt genutzt werden.

Sowohl für die Fachkräfte der Abteilung Hafengebühren als auch für Kunden der Bremer Häfen steht der Wechsel des Systems eigenen Aussagen zufolge für enorme Beschleunigung. So habe sich der Zeitraum zur Berechnung einzelner Gebühren stark verkürzt und auch Prozessschritte wie Reklamationen oder Korrekturen könnten nun deutlich schneller umgesetzt werden. Eine gemeinsame Datenbasis für beide Häfen reduziere dabei nicht nur den Aufwand, denn auch technische Fehler oder Zuordnungsprobleme würden vermieden. Die neue Lösung mit den Namen „HGB 4.0“ ermöglicht nach Abat-Angaben außerdem eine deutlich flexiblere Umgebung, um bestehende Daten zu pflegen: ob Tarife, Reedereien oder Vorschlagswesen – durch den modularen Aufbau der Software könnten Änderungen zeitnah und eigenständig von Bremenports eingepflegt werden.

„Wir haben durch die modernen Technologien endlich die Möglichkeit, die Wünsche unserer Kunden und der Sachbearbeiter bestmöglich zu berücksichtigen und dadurch zukunftsfähig zu sein“, so Jörg Bartke, Leiter der Abteilung Hafengebühren bei Bremen Ports.

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