LogiMAT.digital: Intuitive Datenauswertung aller Lagerprozesse

6 River Systems präsentiert ein Control-Center für mehr Transparenz im Lager.

„The Bridge“ soll Logistikern die Möglichkeit bieten, jeden Aspekt des Lagerbetriebs präzise zu steuern und zu optimieren. (Foto: 6 River Systems)
„The Bridge“ soll Logistikern die Möglichkeit bieten, jeden Aspekt des Lagerbetriebs präzise zu steuern und zu optimieren. (Foto: 6 River Systems)
Melanie Wack

Zur LogiMAT. digital präsentiert 6 River Systems (6RS) mit „The Bridge“ ein Tool, das die Daten aus den Vorgängen im Lagerbetrieb in einem intuitiven, cloudbasierten Control-Center zusammenfasst, das hat das Unternehmen kürzlich bekannt gegeben. Mit der Lösung will es der Fulfillment-Experte Führungskräften ermöglichen, mehr Transparenz in die Abläufe zu bringen und die Effizienz zu steigern.

Präzise Steuerung

Jeder Aspekt des Lagerbetriebs soll präzise gesteuert und optimiert werden, so 6RS. Die intelligente Software erfasse die relevanten Daten aller Fulfillment-Lösungen im Lager und bereite diese auf einer intuitiv zu bedienenden Benutzeroberfläche auf. Neben dem mobilen kollaborativen Kommissionierroboter „Chuck“ gehören dazu laut 6RS Datenquellen aus den Bereichen Wareneingang, Sortierung, Verpackung, Kartonherstellung und Versand. Nutzer müssen der Mitteilung zufolge nicht mehr zwischen verschiedenen Systemen wechseln, um die für sie wichtigen Informationen zu finden. Ein weiterer Vorteil: Über die Lösung könne die Performance mehrerer Standorte über ein einziges System überwacht werden; der mobile Zugriff ermögliche es den Nutzern, weltweit auf die Daten zuzugreifen und die intralogistischen Prozesse zu überwachen.

Wichtige Informationen im Vordergrund

The Bridge zeichnet sich laut Herstellerangaben dadurch aus, dass das System die wichtigsten Informationen im Vordergrund anzeigt. Übersichtliche Dashboards geben wertvolle Einblicke in wichtige Metriken und Daten zur Lagerperformance und Roboterauslastung, die Betreibern helfen, den Zustand ihrer Systeme zu verstehen und zu überwachen, so die Angaben. So lassen sich Optimierungspotenziale leicht identifizieren. Zudem könnten Probleme vorausschauend identifiziert und ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden.

Einfache Bedienbarkeit

Für 6RS standen bei der Entwicklung von The Bridge laut eigenen Angaben die einfache Bedienbarkeit und die Orientierung an den Problemen der Lagerbetreiber im Fokus. Genaue Angaben zu den Zykluszeiten sollen Lagerbetreiber in die Lage versetzen, zu überwachen, wie ein Betrieb seine Service-Level-Agreement(SLA)-Verpflichtungen durch erweiterte Auftragsmanagement- und Auftragsverfolgungsfunktionen einhält. Zudem ermögliche das Control-Center das einfache Anlegen von SLA-Ausnahmen mit wenigen Klicks, wodurch die Transparenz steigt und unnötige Verletzungen von SLA-Vereinbarungen vermieden werden können. Bediener können laut Mitteilung für Aufträge mit einem Klick Ausnahmen hinzufügen.

Mit Remote-Fähigkeit

Ähnlich wie Chuck, der kollaborative mobile Roboter von 6RS, die Aktivitäten der Mitarbeiter lenkt, führt The Bridge die Bediener durch offene Aufgaben, heißt es in der Pressemeldung. Der mobile Zugriff ermögliche es, den Betrieb auch dann reibungslos aufrechtzuerhalten, wenn sich Manager außerhalb der Einrichtung befinden. Diese Remote-Fähigkeit sei besonders wichtig, wenn Manager aufgrund von Reisen, gesundheitlichen Einschränkungen oder Umzügen zwischen Standorten nicht vor Ort sein können.

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