LogiMAT 2024: TUP und Prismat gründen ein Joint Venture für künstliche Intelligenz

INLAI hat sich auf die Fahnen geschrieben, speziell für die Intralogistik entwickelte KI-Lösungen mit tiefgreifendem SAP-Fachwissen zu vereinen. 

Berichteten auf der LogiMAT über ihr KI-Joint-Venture: Fin Geldmacher (Geschäftsführer Prismat) und Mathias Thomas (Geschäftsführer TUP). (Bild: Meitinger)
Berichteten auf der LogiMAT über ihr KI-Joint-Venture: Fin Geldmacher (Geschäftsführer Prismat) und Mathias Thomas (Geschäftsführer TUP). (Bild: Meitinger)
Therese Meitinger

Die Softwareanbieter TUP und Prismat haben am 19. März auf der LogiMAT auf einer gemeinsamen Pressekonferenz ihre Aktivitäten in Sachen künstliche Intelligenz vorgestellt. Diese bündeln die beiden Unternehmen auch in dem jüngst gegründeten Joint Venture INLAI. Fin Geldmacher, Geschäftsführer der auf SAP-Lösungen spezialisierten Prismat, und Mathias Thomas, Geschäftsführer des WMS-Spezialisten TUP, führen das Unternehmen gemeinsam.

INLAI hat sich auf die Fahnen geschrieben, speziell für die Intralogistik entwickelte KI-Lösungen mit tiefgreifendem SAP-Fachwissen zu vereinen. „Die Logistik- und Lagerprozesse von Industrie und Handel heben wir auf das nächste Level, indem wir den praxiserprobten Werkzeugkasten KI-basierter Lösungsbausteine als echte SaaS-Anwendungen in die SAP-Welt übertragen“, so Thomas und Geldmacher auf der Pressekonferenz in Stuttgart. Nach und nach soll mit diesem Ansatz eine ganze Suite verschiedener Tools entstehen.

Angesichts jenes auch in der Lagerlogistik spürbaren Fachkräftemangels steht für die Partner zunächst eine KI-gestützte Personal- und Ressourcenplanung im Fokus. „Dort, wo selbst erfahrene Führungspersönlichkeiten in Lagerhäusern aufgrund der Datenmenge keine Zusammenhänge von Ursache und Wirkungen wahrnehmen können, erkennt Machine Learning Muster, die beispielsweise den Mitarbeitereinsatz aufgrund der gezogenen Schlussfolgerungen besser steuerbar macht“, so Mathias Thomas.