LogiMAT 2024: SEW legt Fokus auf Zuführung für Sorter

Der Bruchsaler Anbieter stellt energiesparende und präzise Antriebe in den Mittelpunkt des Messeauftritts. 

Bei den technischen Lösungen von SEW-Eurodrive für Sortieranlagen stehen insbesondere die Funktionsgruppen Kommunikation, Energieübertragung und Antriebstechnik im Vordergrund. | Bild: SEW-Eurodrive
Bei den technischen Lösungen von SEW-Eurodrive für Sortieranlagen stehen insbesondere die Funktionsgruppen Kommunikation, Energieübertragung und Antriebstechnik im Vordergrund. | Bild: SEW-Eurodrive
Sandra Lehmann
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Der Antriebstechnik-Spezialist SEW-Eurodrive widmet sich auf der Intralogistikmesse LogiMAT 2024 (19. bis 21. März, Messe Stuttgart) seinen Lösungen für Sorter und deren Zuführung, auch Infeed genannt. So wird der Linearmotor SLC für die kontaktlose Bewegung des Antriebstrangs der Sortieranlage eingesetzt. Er sorgt für den verschleißfreien und lautlosen Betrieb des Hauptantriebs und ersetzt somit den klassischen Reibradantrieb. In diesem Antriebskonzept sorgt der Lineargeber EL3Z am SLC-Sorterhauptantrieb für eine präzise Positionsrückmeldung von ± 0,5 Millimeter.

Weitere Funktionen, beispielsweise die Überwachung des Magnetfelds, die Rückschlüsse auf das Gesamtsystem ermöglicht, können implementiert werden. Dank der Einkabeltechnik „MOVILINK DDI“ benötigen die abgestimmten Systemkomponenten dabei nur noch eine digitale Schnittstelle. Die automatische Identifikation und Inbetriebnahme des Antriebs mithilfe des digitalen Typenschilds verkürzt die Inbetriebnahmezeit.

Für den Infeed hat SEW nach Eigenangaben neue Synchronmotoren der Baureihe DR2C entwickelt, die mit einer Klassifizierung von IE5 einen Wirkungsgrad bis zu 91 Prozent erreichen. In Kombination mit effizienten Getrieben und intelligenten Frequenzumrichtern entstünden so energiesparende Antriebslösungen.

Ergänzend zu den hardwaretechnischen Anforderungen nimmt SEW auch die Software in den Fokus. Hier sollen vor allem Inbetriebnahmezeiten reduziert und die Überwachung des Systems vereinfacht werden. Die technische Grundlage bildet dabei der Automatisierungsbaukasten „MOVI-C“ mit der Engineering-Software „MOVISUITE“.

Halle 7, Stand 7D07