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LogiMAT 2020: Sick zeigt Sensorik für die transparente Lieferkette

In Stuttgart ist unter anderem die Ultrawideband-Indoor-Lokalisierung Thema.

LiDAR-LOC zur Konturlokalisierung für AGCs oder AMRs ist Sick zufolge eine modulare Lokalisierungslösung für die individuelle Anwendung - ohne Eingriff in die Infrastruktur durch zusätzliche künstliche Landmarken. (Foto: Sick)
LiDAR-LOC zur Konturlokalisierung für AGCs oder AMRs ist Sick zufolge eine modulare Lokalisierungslösung für die individuelle Anwendung - ohne Eingriff in die Infrastruktur durch zusätzliche künstliche Landmarken. (Foto: Sick)
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Therese Meitinger

Auf der LogiMAT 2020 (10. bis 12. März in Stuttgart) präsentiert die Sick Vertriebsgesellschaft Deutschland unter dem Motto „Logistics gets smart. Intelligent sensors for a transparent supply chain“ Sensor- und Komplettlösungen, die die Transparenz in der gesamten Logistikkette befördern sollen. Im Fokus stehen Hard- und Softwarelösungen, die die Identifizierung und Lokalisierung von Waren, Gütern und Inventar sowie die Analyse von Transportbewegungen adressieren.

Mehr Durchblick beim Transport von Waren und Gütern trotz steigender Dynamik im Lager soll die Ultrawideband (UWB)-Indoor-Lokalisierung bieten. Das Konzept hatte Sick bereits auf der LogiMAT 2019 vorgestellt, in diesem Jahr will das Unternehmen darauf aufbauen. Die UWB Indoor Lokalisierung arbeitet Sick zufolge mit UWB-Tags (Sendern) und UWB-Anchors (Empfängern), die die wachsende Anzahl von Warenbewegung im Unternehmen steuerbar machen soll. Logistische Assets, wie Paletten, Umlaufbehälter, Fahrzeuge und Materialien, können demnach mit der UWB-Technologie dauerhaft verfolgt und deren Ort-Zeit-Koordinate kontinuierlich erfasst sowie abgespeichert werden.

Wissen, wo die Assets sind

Mit „Asset Analytics“ – einer individualisierbaren Plattform, welche die mit UWB oder GPS (für Outdoor-Anwendungen) erfassten Positions- und Zustandsdaten visualisiert und analysiert – werden Bezüge laut Sick zwischen verschiedenen Events hergestellt und damit ungeschönte Einblicke in die echten Abläufe des Fertigungswerks, Logistikhubs oder Gütertransports geschaffen. Darüber hinaus kann die Asset Analytics Software dem Unternehmen zufolge durch die Einbindung weiterer Sick-Sensorik über einen sogenannten „Fusion Layer“ Sensorwerte mit den Positionsdaten verknüpfen, Kamerabilder erfassen oder automatische Events generieren. Dank einer einfachen Anbindung an ein ERP/MES-System schaffe die Analyse der Identifikations- und Lokalisierungsdaten vollständige Transparenz auf dem Shopfloor, so Sick.  

Der Realisierung von autonom fahrenden Transportsystemen im industriellen Umfeld, sogenannten AGCs, will Sick mit seiner eigenen Hard- und Softwarelösung für die LiDAR-Lokalisierung einen Schritt näherkommen. Auf der LogiMAT 2020 präsentiert das Unternehmen LiDAR-LOC zur Konturlokalisierung für Fahrerlose Transportsysteme oder mobile Roboter (autonomous mobile robots - AMR). Die modulare Lokalisierungslösung ist nach Unternehmensangaben für die individuelle Anwendung anpassbar, ohne die Infrastruktur durch zusätzliche künstliche Landmarken, wie etwa Reflektoren, Codes oder Tags, zu verändern. Der zugrunde liegende Logarithmus ermögliche eine Lokalisierung mittels verbauter LiDAR- beziehungsweise Sicherheits-LiDAR-Sensoren, so Sick. Der Einbau zusätzlicher Sensorik für die Lokalisierung sei somit nicht notwendig.

Halle 1, Stand F51

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