Lieferengpässe: China kündigt staatlichen Logistikkonzern an

Für die China Logistics Group wurden fünf Unternehmen fusioniert, Cosco Shipping wird neben anderen strategischer Partner.

China will seine globalen Lieferketten zentral organisieren. (Symbolbild: Ake1150 / AdobeStock)
China will seine globalen Lieferketten zentral organisieren. (Symbolbild: Ake1150 / AdobeStock)
Therese Meitinger

China will einen staatlichen Logistikkonzern namens China Logistics Group an den Start bringen, um so Supply-Chain-Problemen entgegenzuwirken. Laut einem Bericht des Staatssender CCTV vom 6. Dezember, den zahlreiche Medien aufgriffen, wurden zu diesem Zweck bereits fünf Unternehmen zusammengeführt. Dabei handelt es sich laut Medienberichten um China Railway Materials, die China National Materials Storage and Transportation Group, die Shenzen-Tochter der Huamao International Freight Ltd., China Logistics und die China National Packaging Corporation. Als strategische Partner werden der Reederei-Riese Cosco Shipping, China Eastern Airlines und die China Merchant Group genannt.

Zu den Aufgaben des neu geschaffenen Konzerns soll künftig die Entwicklung von internationalen Handelsverbindungen und Frachtdienstleistungen zählen, um so Chinas globale Lieferketten zu organisieren.

Bei der Störung der Supply Chains im Zuge der Coronapandemie kommt der Volksrepublik und ihrer rigiden Corona-Politik eine Schlüsselrolle zu: So haben Schließungen und Teilschließungen von chinesischen Containerhäfen wie Yiantian oder Ningbo Zhoushan, die Covid-19-Ausbrüche eindämmen sollten, in den letzten Monaten den Containerverkehr immer wieder ausgebremst.

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