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Lieferantenmanagement: Volkswagen-Konzern prüft weltweit auf Nachhaltigkeit

Der Volkswagen-Konzern führt ab dem 1. Juli 2019 ein weltweites Sustainability Rating, eine Nachhaltigkeitsprüfung, für seine Lieferanten ein.

Lieferanten am Zug: VW will in seiner Lieferkette für mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein sorgen. | Foto: Volkswagen
Lieferanten am Zug: VW will in seiner Lieferkette für mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein sorgen. | Foto: Volkswagen
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Der Volkswagen-Konzern hat angekündigt, ab dem 1. Juli 2019 eine weltweite Nachhaltigkeitsprüfung (Sustainability Rating) für seine Lieferanten einzuführen. Das Unternehmen prüft damit das Nachhaltigkeitsverhalten der Geschäftspartner in seiner Lieferkette im Hinblick auf Risiken bei Menschenrechten, Umweltschutz und Korruption.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Lieferantennetzwerk ein Garant für langfristigen Unternehmenserfolg ist. Nachhaltigkeit wird zum entscheidenden Geschäftsfaktor“, ließ Stefan Sommer, Vorstand für Komponente und Beschaffung, in einer am 28. Juni veröffentlichten Pressemeldung verlauten.

Lieferanten-Selbsteinschätzung als erster Schritt

Beim Sustainability Rating geben die Zulieferer auf Basis eines Fragebogens und mitgelieferter Dokumente zunächst eine Selbsteinschätzung zu ihrem Nachhaltigkeitsverhalten ab. Die Angaben und Dokumente werden von qualifizierten Dritten überprüft. Bei Zweifeln finden Kontrollen vor Ort statt. Kommt es zu Verfehlungen in den Bereichen Umwelt/Soziales oder Korruption, führen diese zum Ausschluss von der Auftragsvergabe, skizziet der Hersteller das Prozedere weiter.

Zur Durchsetzung der Standards in die oft tief gestaffelten Lieferketten sagt Hiltrud D. Werner, Vorständin für Integrität und Recht: „Wir sind uns unserer Verantwortung für die weiteren Schritte der Lieferkette bewusst. Die Einforderung von Nachhaltigkeitsstandards und Integrität ist aber tatsächlich nur bei unseren direkten Vertragspartnern möglich. Diesen Hebel nutzen wir in der Lieferkette prioritär, indem wir von unseren Vertragspartnern fordern, unsere Anforderungen wiederum an ihre Partner weiterzugeben."

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