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Letzte Meile: Pakete kommen auch tagsüber zur Wunschzeit

DHL Paket führt neue Zustelloption ein.
Lieferung auf Wunsch: Der Onlinekäufer kann ein zweistündiges Zeitfenster zwischen 10 und 21 Uhr direkt bei der Bestellung wählen. (Foto: Deutsche Post AG)
Lieferung auf Wunsch: Der Onlinekäufer kann ein zweistündiges Zeitfenster zwischen 10 und 21 Uhr direkt bei der Bestellung wählen. (Foto: Deutsche Post AG)
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Matthias Pieringer

Der KEP-Dienstleister DHL Paket bietet Empfängern nun die Möglichkeit, selbst festzulegen, wann genau sie ihr Paket im Laufe des Tages geliefert bekommen möchten. Dabei kann der Onlinekäufer ein zweistündiges Zeitfenster zwischen zehn und 21 Uhr direkt bei der Bestellung wählen. Die flexible Zeitfensterzustellung sei ab sofort für Berlin, München, Köln, Hamburg und das Ruhrgebiet verfügbar, teilte Deutsche Post DHL am 12. Mai 2016 mit.

DHL Paket bietet bereits seit 2014 die Zustellung in über 50 Städten zur Wunschzeit in zwei wählbaren Zeitfenstern am Abend an. Dazu zählen Berlin, München, Hamburg, Bremen, Hannover, Köln und Umgebung, das Ruhrgebiet, Düsseldorf, Bonn, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg, Dresden und Leipzig. Dieser bestehende Service wird laut dem KEP-Dienstleister ab sofort sukzessive ausgeweitet, „so dass bis Jahresende Paketempfänger in all diesen Städten auch tagsüber zur gewünschten Zeit bestimmen können, wann ihr Paket zugestellt werden soll“. Mit diesem neuen Angebot erreicht DHL Paket nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Einwohner, also fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung Deutschlands.

Auch für Sameday-Bestellungen

Die Wahl des Zeitfensters zwischen 10 und 21 Uhr ist DHL Paket zufolge auch für Sameday-Bestellungen möglich: Werde beispielsweise eine Bestellung noch am selben Tag benötigt – etwa der Lebensmittel-Einkauf, der pünktlich zum Feierabend zuhause sein soll – könne dies als taggleiche Lieferung erfolgen. Für besonders eilige Sendungen, wie zum Beispiel dringend benötigte Medikamente, biete DHL Paket zudem schon heute in über 50 Städten eine Direktzustellung innerhalb von 90 Minuten nach der Bestellung an.

Scharfer Wettbewerb

Im KEP- und Versandhandelsbereich versuchen die Marktteilnehmer ein immer engmaschigeres und flexibleres Service-Netz aufzuspannen: Erst am 11. Mai hatte der Onlinehändler Amazon, Großkunde und aufgrund seiner Logistik-Bestrebungen auch Konkurrent des Deutsche-Post-Konzerns, gemeldet, mit seinem Programm „Amazon Prime“ in Berlin „noch schneller“ zu weden: Mit Prime Now können sich die Mitglieder ihre Bestellungen jetzt entweder innerhalb einer Stunde oder innerhalb eines wählbaren 2-Stunden-Fensters zwischen acht und 24 Uhr liefern lassen (LOGISTIK HEUTE berichtete).

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