Letzte Meile: Ökologische Alternative zu Lieferkonzepten

Technische Hochschule Nürnberg startet Feldversuch mit DPD und GLS.
Unter anderem mit dem KEP-Dienstleister DPD, der wie hier in Hamburg bereits Lastenräder im Einsatz hat, startet die Technische Hochschule Nürnberg gerade einen Feldversuch. (Archivbild: DPD)
Unter anderem mit dem KEP-Dienstleister DPD, der wie hier in Hamburg bereits Lastenräder im Einsatz hat, startet die Technische Hochschule Nürnberg gerade einen Feldversuch. (Archivbild: DPD)
Redaktion (allg.)

Die Technische Hochschule Nürnberg untersucht, inwieweit Mikrodepots verbunden mit Lastenrädern auf der Letzten Meile eine ökologische Alternative zu den bisherigen Lieferkonzepten sind. Zwei räumlich getrennte Feldversuche in Nürnberg, einer in der Innenstadt und einer in einem Wohngebiet, sollen am Ende zeigen, wo die Vorteile des Nürnberger Konzepts liegen.

Lastenrad und Sackkarren

Für die Praxisseite im Feldversuch sind die KEP-Dienstleister DPD und GLS zuständig. In zentral gelegenen Containern, Fahrzeugen oder Immobilien deponieren sie die Pakete für Einzelhandel und Endverbraucher. Die Zusteller bringen die Sendungen dann vom Depot aus emissionsfrei mit Lastenrädern oder Sackkarren zu ihren jeweiligen Adressaten. Gerade die stark frequentierten Zustellbezirke soll das effizient von den Belastungen durch den Verkehr entlasten.

Verkehr reduzieren

Der offizielle Startschuss zu dem „Pilotprojekt zur nachhaltigen Stadtlogistik durch KEP-Dienste mit dem Mikro-Depot-Konzept auf dem Gebiet der Stadt Nürnberg“ fiel am 7. April 2016 in Nürnberg. Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr sowie die IHK Nürnberg für Mittelfranken und die Stadt Nürnberg unterstützen das Vorhaben, das innovative Lösungen für die Letzte Meile erarbeiten und in der Praxis erproben soll. Am Ende werden, so jedenfalls hoffen es die Initiatoren, ökologisch tragfähige Lösungen stehen, den Verkehr reduzieren.

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