Lebensmittellogistik: Kaufland setzt auf nachhaltige Klapp-Palette

Einzelhändler spare durch den neuen Ladungsträger 250 Tonnen Folie im Jahr.

Bessere Ergonomie, lange Haltbarkeit, Einsparung von Plastik und CO2: die Kaufland-Klapp-Palette ersetzt die Europalette bei der Supermarktkette. (Foto: Kaufland)
Bessere Ergonomie, lange Haltbarkeit, Einsparung von Plastik und CO2: die Kaufland-Klapp-Palette ersetzt die Europalette bei der Supermarktkette. (Foto: Kaufland)
Sandra Lehmann

Der Einzelhändler Kaufland hat seine Europlatten, die etwa bei der logistischen Abwicklung von Lebensmitteln bislang zum Einsatz kamen, gegen eine Klapp-Palette aus Metall ersetzt. Das gab der Einzelhändler in einer Pressemeldung Ende Oktober bekannt. Demnach wurde der Ladungsträger, der langfristig die gesamte Kaufland-Logistik optimieren soll, von dem Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm in Eigenregie entwickelt. Wie Kaufland berichtet, bietet die Klapp-Palette erhebliche ergonomische Vorteile im Vergleich zu den bisher genutzten Europaletten.

Aussagen in diesem Video müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Zudem wolle das Unternehmen mit der Einführung des neuen Ladungsträgers ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen: Mit einer Einsatzdauer von mehr als zehn Jahren sei die Klapp-Palette sehr viel ressourcenschonender als herkömmliche Paletten. Neben der verbesserten Ergonomie beim Packen und Entpacken könnten durch die stabilen Seitenwände jährlich außerdem bis zu 250 Tonnen Folie eingespart werden. Das entspreche einer Materialreduktion von rund 50 Prozent. Zudem könne man die gesamte Ladehöhe der Lkws nutzen. Im Vergleich zur Europalette werden dadurch Transportkosten gesenkt und CO2 eingespart, heißt es von Seiten des Einzelhändlers.

Die nachhaltige Klapp-Palette kommt nach Aussagen des Unternehmens zuerst bei Kaufland in Deutschland und der Slowakei zum Einsatz. Die Ausweitung in weitere Länder erfolge sukzessive.

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