Lebensmittellogistik: Interroll erweitert Standort in Baal

Vom neuen Grundstück aus soll eine Plattform für hygienische Lebensmittelverarbeitung und -logistik auf den Markt gebracht werden.

Zum Baaler Standort von Interroll kommt ein Grundstück von fast 13.000 Quadratmetern hinzu. (Foto: Interroll)
Zum Baaler Standort von Interroll kommt ein Grundstück von fast 13.000 Quadratmetern hinzu. (Foto: Interroll)
Therese Meitinger

Mit dem Erwerb eines Nachbargrundstücks will Interroll die Voraussetzung für einen Ausbau seines Produktportfolios am Standort in Baal-Hückelhoven bei Düsseldorf schaffen. Das besagt eine Pressemitteilung vom 15. Juli. Das neue Grundstück, auf dem sich bereits ein Industriegebäude befinde, umfasse eine Grundfläche von fast 13.000 Quadratmetern, so der Schweizer Intralogistik-Spezialist. Im Jahr 2022 will Interroll von dort aus eine neue Plattform für hygienische Lebensmittelverarbeitung und -logistik vorstellen und in den kommenden Jahren ausbauen.

„Die Erweiterung, die unsere Produktionsfläche am Standort um rund 40 Prozent vergrößert, wird im dritten Quartal 2022 betriebsbereit sein. Wir schaffen so die Voraussetzungen für die Einführung innovativer Fördererlösungen, die speziell für den Einsatz in hygienisch anspruchsvollen Umgebungen, wie etwa bei der Lebensmittelverarbeitung, geeignet sind“, so Hauke Tiedemann, Leiter des globalen Kompetenzzentrums für Trommelmotoren in Baal.

Standort wird sukzessive ausgebaut

Bereits in den vergangenen Jahren hat Interroll nach eigenen Angaben sukzessive rund 20 Millionen Euro in den Standort Baal-Hückelhoven investiert. Dort haben ebenfalls das Innovation Projects and Development Center (IPDC) des Konzerns sowie die Interroll Academy, die für interne und externe Schulungsmaßnahmen verantwortlich ist, ihren Sitz. Mittlerweile arbeiten Interroll zufolge rund 240 Mitarbeiter in Baal. Bis spätestens 2025 ist durch die Standorterweiterung und Stärkung der Expertise für Kunden in der Lebensmittelindustrie eine Aufstockung um rund 60 Arbeitsplätze vorgesehen.

„Mit dieser Investition in einen unserer wichtigsten Standorte bestätigen wir erneut unseren langfristig angelegten Wachstumskurs, mit dem wir die Nachfrage unserer Kunden nach bestehenden und neuen Lösungen auch in den nächsten Jahren befriedigen werden“, sagt Jens Strüwing, Executive Vice President Products & Technology und Mitglied der Konzernleitung.

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