Lebensmittellogistik: HelloFresh baut zweite Produktionsstätte in Deutschland

Der neue Standort in Barleben bei Magdeburg soll die bisherige HelloFresh-Produktionsstätte in Verden an der Aller ergänzen.

Der Kochboxen-Anbieter HelloFresh erweitert seine Kapazitäten: In Barleben bei Magdeburg möchte HelloFresh circa 1.500 Arbeitsplätze für die Region schaffen. (Foto: HelloFresh)
Der Kochboxen-Anbieter HelloFresh erweitert seine Kapazitäten: In Barleben bei Magdeburg möchte HelloFresh circa 1.500 Arbeitsplätze für die Region schaffen. (Foto: HelloFresh)
Matthias Pieringer

Der Kochboxen-Anbieter HelloFresh baut seine Produktionskapazitäten in Deutschland und Österreich aus. Mitte Mai erfolgte der Spatenstich für eine neue Produktionsstätte in Barleben bei Magdeburg, wie das Unternehmen kürzlich verlauten ließ. Der Betrieb soll voraussichtlich im vierten Quartal 2022 starten und das bisherige Produktionsvolumen für HelloFresh in Deutschland und Österreich mehr als verdoppeln.

„Wir sehen, dass sich die Bereitschaft, Lebensmittel online zu kaufen, im Laufe der vergangenen Jahre stark erhöht hat und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend noch weiter entwickeln wird“, so Nils Herrmann, Geschäftsführer HelloFresh DACH. Die neue Produktionsstätte werde es dem Kochboxen-Anbieter ermöglichen noch mehr Kunden zu bedienen und ihnen einen noch besseren Service zu offerieren. Herrmann: „Mit dieser Investition sehen wir uns für die Zukunft bestens aufgestellt.”

Etwa 1.500 Arbeitsplätze vorgesehen

Der Standort Barleben ergänzt die bisherige Produktionsstätte in Verden an der Aller, in der seit 2016 sämtliche HelloFresh-Kochboxen für Deutschland und Österreich produziert werden. An dem in der Nähe des Autobahnkreuzes Magdeburg gelegenen Standort will HelloFresh perspektivisch circa 1.500 Arbeitsplätze für die Region schaffen. Mehr als 35.000 Quadratmeter Produktions-, Lager- und Bürofläche sind vorgesehen.

Für HelloFresh ausgelegt

Das Gebäude ist den Angaben zufolge speziell auf die Bedürfnisse von HelloFresh zugeschnitten: Dazu gehöre unter anderem eine durch Automatisierungstechnik unterstützte Produktion, und auch den hohen Nachhaltigkeitsansprüchen des Kochboxen-Anbieters werde das Gebäude gerecht.

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