Matthias Pieringer

Das neue Netzwerk „Agrologistics Support Center“ (ASC) soll künftig die Zusammenarbeit in der Lebensmittellogistik zwischen Unternehmen und angewandter Forschung in der niederländischen Provinz Gelderland und dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen stärken. Dies haben sich die Provinz Gelderland, die Entwicklungsgesellschaft Oost NV und auf deutscher Seite das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmund, auf die Fahnen geschrieben.

Das ASC soll als grenzüberschreitende Plattform den Austausch über neue Entwicklungen in der Food Chain fördern. Dabei soll den Angaben zufolge kein weiteres Netzwerk oder Cluster aufgebaut werden. Vielmehr gehe es um das Angebot einer zusätzlichen Dienstleistung, die allen bestehenden Netzwerken und ihren Netzwerkpartnern zur Verfügung gestellt werden soll – nämlich die Vernetzung auf dem Gebiet der grenzüberschreitenden Forschung und Innovationsförderung in Agrologistik und Food Chain Management.

Das Agrologistics Support Center „stärkt die Wettbewerbsposition unserer Unternehmen im Logistik-, Agrar- und Lebensmittelbereich und hilft dabei, dass sie innovativ und leistungsfähig bleiben“, sagte Prof. Dr. Uwe Clausen, Institutsleiter am Fraunhofer IML, im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 23. Januar 2014 in Arnheim (Niederlande).

Das ASC bietet Unternehmen aus Deutschland und den Niederlanden Hilfestellung, um Prozesse durch individuelle Lösungsvorschläge zum Technikeinsatz zu optimieren. Außerdem unterstützt das ASC bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von innovativem Technikeinsatz (Business Case). Interessierte Unternehmen aus dem Bereich Agrologistics und Food Chain Management können über www.as-center.eu mit dem „Agrologistics Support Center“ in Kontakt treten.

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