Lebensmittelhandel: Automatische Ein- und Auslagerung auf kleinstem Raum bei Edeka Südwest

Im badischen Offenburg können Edeka-Kunden im vollautomatischen Lebensmittelmarkt „E 24/7“ rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche einkaufen. Die nötige Technik stammt von Knapp.

Bei dem vollautomatischen Lebensmittelmarkt in Offenburg setzt Edeka Südwest auf die Technologie von Knapp. (Bild: Edeka/GuidoGegg)
Bei dem vollautomatischen Lebensmittelmarkt in Offenburg setzt Edeka Südwest auf die Technologie von Knapp. (Bild: Edeka/GuidoGegg)
Matthias Pieringer
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Edeka Südwest, Regionalgesellschaft des Edeka-Verbundes in Deutschland, hat in der Offenburger Innenstadt auf kleinstem Raum einen vollautomatischen Laden eröffnet. Angeboten wird ein ausgewähltes Sortiment, unter anderem mit regionalen Lebensmitteln und Drogeriewaren. Beim Einkaufen können Kunden laut einer Pressemitteilung des Intralogistikanbieters Knapp durch ein Fenster verfolgen, wie ein Roboter die georderte Ware aus dem Regal nimmt und bereitstellt. Technisch basiert das System auf der neuen In-Store-Technologie „RetailCX“ von Knapp.

„Damit wird der Einkauf zu einem besonderen Shopping-Erlebnis“, so Christian Bauer, Geschäftsführer von Knapp Smart Solutions. „Dafür steht unsere skalierbare, leistungsstarke RetailCX-Technologie.“

Die Auswahl der Waren erfolgt entweder direkt an einem von zwei Terminals im Laden oder per Handy-App. Bezahlt wird bargeldlos über Bank- oder Kreditkarte. Beim Kauf von alkoholhaltigen Getränken ist eine Altersverifizierung notwendig. Dazu wird der Personalausweis gescannt.

Die skalierbaren Automaten von Knapp dienen in dem System gleichzeitig als Warenlager und Ausgabefläche. Dadurch reduziere sich die benötigte Lagerfläche um bis zu 70 Prozent, so Knapp. Dank integrierter Dokumentation böten die Automaten auch stets einen aktuellen Überblick über den Warenbestand.

Zum Bestücken der Automaten werden neue Artikel nach ihrer Anlieferung einfach auf ein Förderband gelegt. Mittels Strichcode-Scan werden sie automatisch erfasst und vom Roboterarm platzoptimierend eingelagert.