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Lebensmittel: TGW errichtet automatisiertes Lager für Nordfrost

Eine Herausforderung des Tiefkühllagers wird die Schnittstelle zwischen Minusgraden und Arbeitsplatz, so TGW. (Visualisierung: TGW)
Eine Herausforderung des Tiefkühllagers wird die Schnittstelle zwischen Minusgraden und Arbeitsplatz, so TGW. (Visualisierung: TGW)
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Melanie Endres

Im nordrhein-westfälischen Herne errichtet TGW für Nordfrost ein automatisiertes Tiefkühllager für Kartons und Paletten, das gab TGW kürzlich bekannt. Der Go-live ist für Oktober 2020 geplant. Mit dem Neubau möchte der Tiefkühl-Spezialist der Meldung zufolge seine Kapazitäten im Ruhrgebiet erweitern und an einem Standort bündeln. Der Neubau in Herne soll daher die Funktion eines Zentralhubs übernehmen und Kunden aus der gesamten Region versorgen, heißt es in der Mitteilung.

Schnittstelle zwischen Tiefkühllager und Arbeitsplatz

Im Anlagendesign wurde auf möglichst geringen Flächenbedarf geachtet, gab TGW an. Eine besondere Herausforderung stellen darüber hinaus die Schnittstellen zwischen Tiefkühl-Temperaturen und den Arbeitsplätzen dar. Christoph Wolkerstorfer, CSO der TGW Logistics Group, unterstrich:

„Wir konnten Nordfrost mit Kompetenz in der Projektierung sowie Erfahrung und hervorragenden Referenzen im TK-Bereich überzeugen. Es ist der erste Standort mit automatisierter Tiefkühllogistik für unseren Kunden, bei erfolgreicher Umsetzung können weitere folgen.“

Automatisches Hochregallager

Im Wareneingang sollen artikelreine Paletten aufgegeben und entweder im Hochregallager zwischengelagert oder direkt zur automatischen Depalettierung befördert werden. Diese erfolge abhängig vom Produkt durch TGW-Depalettier-Roboter oder an manuellen Arbeitsplätzen. Die Ware werde anschließend im Shuttlesystem zwischengelagert. Nach Eingang der Kundenaufträge werde die benötigten Tiefkühlwaren ausgelagert und sequenziert zu den Arbeitsstationen gebracht. Die vollständigen Paletten sollen danach automatisch verpackt und zum Warenausgang transportiert werden.

Rund 66.000 Stellplätze für Tablare

Das Shuttlelager in Silobauweise soll in fünf Gassen rund 66.000 Stellplätze für Tablare bieten. 75 energieeffiziente "Stingray Shuttles" sollen für den schnellen Transport sorgen. Ergänzt werde das System durch ein sechsgassiges Hochregallager für Paletten – ebenfalls in Silobauweise – mit mehr als 42.000 Plätzen. Im TGW-Lieferumgang enthalten sein werden den Angaben zufolge acht manuelle Arbeitsplätze sowie ein Sub-WMS für das Shuttlesystem, das auch an SAP angebunden werden soll. Die einzelnen Bereiche der Anlage werden mit „KingDrive“- sowie Paletten-Fördertechnik verbunden.

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