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Lagertechnik: Westfalia richtet Tiefkühllager für Kloosterboer ein

Die Anlage im niederländischen Lelystad verfügt über 35.000 Palettenstellplätze.

Die Aufgabestation des neuen Hochregallagers, das Westfalia für den Lebensmittelproduzenten Kloosterboer errichtet hat. (Foto: Westfalia)
Die Aufgabestation des neuen Hochregallagers, das Westfalia für den Lebensmittelproduzenten Kloosterboer errichtet hat. (Foto: Westfalia)
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Sandra Lehmann

Der Intralogistikanbieter Westfalia Logistics Solutions Europe GmbH & Co. KG hat als Generalunternehmer ein vollautomatisches Tiefkühllager mit 35.000 Palettenstellplätzen für den niederländischen Lebensmittelogistiker Kloosterboer eingerichtet. Wie Westfalia in einer Unternehmensmitteilung bekannt gab, lagert der Dienstleister seit Anfang 2019 im niederländischen Lelystad Pommes Frites und weitere Tiefkühlprodukte bei minus 24 Grad Celsius.

Nachschub, Kommissionierung und Verladung

Die gesamte Lagerlösung besteht Westfalia zufolge aus einem automatischen Hochregallager und einem flacheren Lagerbereich, dem sogenannten „High Performance Sequencing Buffer“, in dem mehr als 700 Paletten Platz finden. Beide Lager sind als Satellitenlager ausgeführt und damit laut Anbieter besonders kompakt. Darüber hinaus erhöhe der Sequencing Buffer die Output-Leistung des Lagersystems deutlich. In diesem Lagerbereich verfahren zwei Regalbediengeräte mit einem Lastaufnahmemittel für zwei Ladeeinheiten auf der gesamten Breite des Versandbereiches. Hier werden Nachschub, Kommissionierung und Verladung in einem Schritt gesteuert. Auf kleinster Fläche ermöglicht dies nach Westfalia-Angaben eine maximale Umschlagmenge und -dynamik. Über Nacht werden die entsprechenden Ladeeinheiten zu Touren zusammengestellt. Sobald der Puffer vollgeladen ist, beginnt in den frühen Morgenstunden die komplette Auslagerung, sodass mehr als 20 Lkw-Ladungen bereitgestellt werden, erklärt der Intralogistikspezialist in einer Mitteilung.

Etikettenlayouts selbst erstellen

Entsprechend den Anforderungen von Kloosterboer wurden mehr als 280 Einzelfunktionalitäten innerhalb der Software programmiert. Als zusätzliches Feature integriert Westfalia nach eigenen Aussagen über die Benutzeroberfläche von „Savanna.NET“ ein eigens konfigurierbares Customer Label Management. Somit sei es dem Tiefkühlspezialisten möglich, verschiedene Etikettenlayouts sowie die entsprechenden Nutzdaten selbst zu erstellen und in das System einzuspeisen sowie zu verwalten und zu zentralisieren.

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