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Lagertechnik: Neue FEM-Richtlinie soll Risiken minimieren

Dokument zeigt, welche Kräfte wirken und wie sie sich ausgleichen lassen.
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Nadine Bradl

Wenn Regalbediengeräte in modernen Regalkonstruktionen eingesetzt werden, birgt das auch einige Risiken. Deshalb beschreibt die neue FEM-Richtlinie welche Kräfte wirken und wie sie sich optimal ausgleichen lassen. Dabei geht es beispielsweise um ein stoßartiges Belasten zwischen Regalbediengerät und Regal. Das teilt der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), Frankfurt am Main, mit. Am Beispiel der Durchschubsicherung zeige das Dokument, wie die auftretenden kinetischen Energien mit einem vereinfachten Modell berücksichtigt werden können.

Bereits im Jahr 2010 wurde dazu an der TU München die Dissertation „Tragsicherheit automatischer Hochregallager unter stoßartigen Beschickungslasten durch Regalbediengeräte“ von Dr. Karl-Thomas Hübner veröffentlicht. In den folgenden Jahren wurden diese Ergebnisse von der FEM-Arbeitsgruppe „Intralogistic Systems/Racking & Shelving“ in der neuen Richtlinie FEM 9.842 umgesetzt.

Nötig war das, weil in der Regalkonstruktion in den vergangenen Jahren immer mehr dünnwandige, offene Profile für Regalsteher und Längsriegel verwendet würden. Die Sicherheitsbeiwerte seien aufgrund der gestiegenen Maßhaltigkeit des Ausgangsmaterials und bei der Fertigung der Profile parallel dazu reduziert worden. Dadurch böten diese Regalanlagen bei einer Kollision mit einem Regalbediengerät oder einer Ladeeinheit weniger Widerstand gegen Verformungen und Schäden an der Regalanlage als in der Vergangenheit.

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