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Lagertechnik: Hoch hinaus für Pillen und Co.

Stöcklin realisiert Hochregallager für den Pharmahersteller Roche.

Der Pharmakonzern Roche hat sich am Stammsitz in Basel ein neues Hochregallager einrichten und fördertechnisch anbinden lassen. (Foto: Stöcklin)
Der Pharmakonzern Roche hat sich am Stammsitz in Basel ein neues Hochregallager einrichten und fördertechnisch anbinden lassen. (Foto: Stöcklin)
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Sandra Lehmann

Der Schweizer Intralogistikanbieter Stöcklin hat für den Pharmahersteller F. Hoffmann-La-Roche an dessen Stammsitz in Basel ein 15 Meter hohes, in zwei Klimazonen eingeteiltes Hochregallager realisiert und fördertechnisch angebunden.

Kanallager für bessere Raumnutzung

Wie Stöcklin berichtet, verfügt die in vertikaler Richtung gebaute Anlage über circa 12.450 Palettenstellplätze und wurde nach dem Regelwerk der „Good Distribution Practice“ für Hersteller im Arzneimittelbereich errichtet. Um den vorhandenen Platz in der Bestandsimmobilie bestmöglich zu nutzen, wurde die Anlage als sogenanntes Kanallager ausgebildet, in dem sich mehrere Paletten mehrfachtief einlagern lassen. Die Ein- und Auslagerung übernehmen laut Stöcklin sogenannte „PowerShuttle“. Hierbei handelt es sich um Trägerfahrzeuge, die vom Regalbediengerät vor einen zugewiesenen Kanal des Regals transportiert werden und in Schienenprofile horizontal einfahren.

Großteil im Normaltemperaturbereich

Der Großteil ist dem Anbieter zufolge der Lagerung von Waren bei Umgebungstemperaturen von 20 Grad Celsius vorbehalten. In dieser Zone stehen rund 8.850 Palettenstellplätze in zwei 60 Meter langen Gassen zur Verfügung, die durch zwei 14 Meter hohe Regalbediengeräte (RGB) mit PowerShuttle ver- und entsorgt werden.

Kühllager für Empfindliches

Im Kühllager, in dem konstant fünf Grad Celsius vorherrschen, ist ein auf 29 Doppelspiele ausgelegtes RBG, aus der „MASTer-Baureihe 12-T“ von Stöcklin, im Einsatz. Temperatursensible Stoffe und Präparate werden hier auf rund 3.600 Palettenstellplätzen zwischengelagert. Die Gassenlänge beträgt 30 Meter. Wie im benachbarten Normaltemperaturlager benötigt das im Einsatz befindliche PowerShuttle keine Kabelverbindung, sondern kommuniziert per Funk mit dem Mutterfahrzeug, dem RBG. Die Positionierung erfolgt laut Stöcklin via Laser-Distanzmessgerät in Verbindung mit Absolutwertgebern und Sensoren.

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