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Lagertechnik: Energie zurückgewinnen und speichern

Kasto zeigt Stromspeicher für automatische Lager.
In dieser Demonstrationsanlage sieht man links den Speicher für den Strom, der aus dem Hochregal rechts zurückgewonnen wurde. Besucher der LogiMAT können eine ähnliche Anlage sehen. (Foto: Dobos)
In dieser Demonstrationsanlage sieht man links den Speicher für den Strom, der aus dem Hochregal rechts zurückgewonnen wurde. Besucher der LogiMAT können eine ähnliche Anlage sehen. (Foto: Dobos)
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László Dobos

Der auf Metall-Langgut spezialiserte Lagertechnikhersteller Kasto präsentiert auf der LogiMAT 2017 in Stuttgart vom 14. bis 16. März ein System für die effiziente Nutzung von Energie in automatischen Lagersystemen. Am Beispiel eines Turmlagers können Messebesucher erleben, wie sich mit dem System überschüssige Bewegungsenergie rückgewinnen, zwischenspeichern und nach Bedarf nutzen lässt.

Strom zurückgewinnen und speichern

Die Kasto Maschinenbau GmbH & Co. KG aus Achern-Gamshurst bietet seine Lagersysteme für Metall-Langgut seit Jahren mit einer optionalen Energierückspeisung an. Überschüssige Bewegungsenergie, die beispielsweise beim Abbremsen oder Absenken des Regalbediengeräts entsteht, lässt sich damit in Strom umwandeln und in das Netz zurückspeisen. Nun stattet Kasto seine Automatiklager auf Wunsch auch mit einem integrierten Energiespeicher aus. Die zurückgewonnene Energie soll damit flexibel nutzbar gemacht werden. Dies senkt laut Hersteller nicht nur die Stromkosten, sondern verbessert auch die Netzqualität. Das Lagersystem soll kontinuierlicher Strom aus dem Netz entnehmen, und damit Lastspitzen vermeiden. Oft würden sogar kleinere Trafostationen ausreichen, schreibt Kasto. Auch bestehende Lagersysteme des Herstellers sollen sich nachträglich mit einer Energierückspeisung und -speicherung ausrüsten lassen.

Lagersystem für Metall-Langgut

Kasto demonstriert auf der LogiMAT sein neues Energiekonzept anhand eines Turmlagersystems vom Typ „Unitower“. Dieses ist in drei verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Materialien erhältlich, die übereinander gelagert werden. Als Ladungsträger kommen laut Kasto Kassetten, Paletten oder Tragegestelle zum Einsatz. Die Türme nehmen Metall-Langgut von 3.400 bis 14.600 Millimeter Länge auf. Das Turmlager ist als Baukastensystem mit einzelnen Modulen konzipiert. Je nach Ausführung sollen mit dem Unitower Systemhöhen bis 25 Meter möglich sein. Mit der variablen Beladehöhe sollen sie im Vergleich zur konventionellen Boden- und Kragarmlagerung von Metall-Langgut wesentlich platzsparender sein. Die frei positionierbaren Ein- und Auslagerstationen lassen sich zudem laut Hersteller vollautomatisch mit weiterer Fördertechnik oder Bearbeitungsmaschinen verbinden, um den innerbetrieblichen Materialfluss zu optimieren.

Halle 1, Stand 1J11

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