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Lagerbrand: Schaden in Millionenhöhe

Zwei Lagerhallen des Sanitärgroßhändlers Reisser in Böblingen brannten ab.
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Redaktion (allg.)

Am 11. Juni 2014 gingen zwei Lagerhallen des Sanitärgroßhändlers Reisser AG in Böblingen-Hulb in Flammen auf. Der Großbrand erstreckte sich über 8.700 Quadratmeter Fläche und vernichtete Badmöbel und Sanitärbedarfsartikel. In den beiden Lagerhallen explodierten Gasflaschen. Zahlreiche Kunststoffteile gerieten in Brand und sorgten für eine mehr als 100 Meter hohe Rauchentwicklung.

Um den Brand zu löschen, reichten die Hydranten im Gewerbegebiet nicht aus. Die Feuerwehr musste Schläuche über die benachbarten Gleise zu einem See verlegen, weshalb der S-Bahn-Verkehr für mehrere Stunden zum Erliegen kam. Mithilfe eines speziellen Kältemittels gelang es den Floriansjüngern, eine größere Katastrophe zu verhindern. Denn erst vor Kurzem war die Tankstelle im angrenzenden Hof mit 30.000 Litern Diesel befüllt worden.

Auch ohne deren Explosion verursachte das Feuer laut Medienberichten einen Schaden von mehreren Millionen Euro. „Allein die 25.000 bis 30.000 Artikel, die wir im Lager hatten, sind einige Millionen Euro wert“, erklärte Firmenchef Helmut Reißer gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ (SZ).

Die Brandursache ist demnach noch unklar. In Kürze werden die Gebäude abgerissen. „So etwas kann einmal passieren. Zum Glück sind wir gut versichert“, sagte Reißer der SZ. Das Unternehmen habe neben einer Gebäude- auch eine Ausfallversicherung.

Bis die neue Lagerhalle steht, sollen die Waren in einem angemieteten Gebäude untergestellt und die Kunden von anderen Lagerstandorten aus beliefert werden. „Wir sind schon auf der Suche nach einem mindestens 10.000 Quadratmeter großen Mietobjekt“, verriet Reißer.

(akw)
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