Ladungsträger: Gropper deckt seinen Palettenbedarf über Chep

Die Molkerei konnte im Rahmen der Partnerschaft Probleme in der Lieferkette reduzieren.

Die Molkerei Gropper nutzt für ihre Logistik- und Transportprozesse das Palettenpooling von Chep. Unter anderem am Standort in Bissingen. (Foto: Gropper)
Die Molkerei Gropper nutzt für ihre Logistik- und Transportprozesse das Palettenpooling von Chep. Unter anderem am Standort in Bissingen. (Foto: Gropper)
Sandra Lehmann

Gropper, ein Hersteller von Molkereiprodukten, setzt für die Fertigung von Handelsmarken für deutsche Lebensmitteleinzelhändler ab sofort auf Paletten des Pooling-Spezialisten Chep. Das teilte der Ladungsträgeranbieter in einer Pressemeldung mit. Nach dem Prinzip „Mieten statt Kaufen“ deckt die Molkerei ihren gesamten Bedarf an Europaletten über Chep. Beliefert würden die Zentrale in Bissingen (Molkerei Gropper GmbH & Co. KG), der Standort in Stockach (Gropper Fruchtsaft GmbH & Co. KG) sowie der Standort in Moers im Rahmen eines Joint Ventures mit Dr. Oetker (Moers Frischeprodukte GmbH & Co. KG).

Hoher Verwaltungsaufwand

Für die Logistik von Produkten wie Milch, Joghurt, Kaffeegetränke, Pudding, Smoothies oder Säfte nutzte Gropper bisher weiße Tauschpaletten. Der administrative Aufwand sei nicht nur sehr groß gewesen, sondern auch die Kosten instabil. Außerdem habe die schlechte Palettenqualität immer wieder Probleme in der Lieferkette verursacht. Als Folge suchte man bei Gropper nach einer Alternative, die diese Nachteile ausräumen sollte. Da die Produktion an allen Standorten voll automatisiert ist, war zudem eine gleichbleibend hohe, standardisierte Ladungsträgerqualität entscheidend.

„Für uns war das A und O, dass in der Implementierungsphase alle Produktionslinien weiterhin 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche laufen, das heißt alle Werke mussten stets mit Paletten versorgt sein. Hier haben wir in enger Zusammenarbeit mit Chep eine gute Lösung erarbeitet. Chep hat perfekte Vorarbeit geleistet und uns während der gesamten Umsetzung hervorragend unterstützt“, berichtet Oliver Nikles, Bereichsleiter Logistik der Molkerei Gropper.

Mehrere Lkw liefern Chep zufolge täglich die benötigten Paletten gebündelt an, was die Logistik nicht nur effizienter mache, sondern auch den Verkehr auf dem Werksgelände deutlich verringere. Insgesamt habe sich das Handling und der administrative Aufwand deutlich reduziert, da keine Paletten getauscht und keine Palettenscheine ausgefüllt werden müssen. Das Aussortieren beschädigter Paletten übernehme komplett Chep.

„Unser zentrales Projektziel war, unsere Prozesse effizienter und die Kosten transparenter zu gestalten. Beides haben wir mit Chep in nur drei Monaten realisiert. Unser gesamtes Ladungsträgermanagement ist einfacher und zugleich auch nachhaltiger geworden“, fügt Nikles hinzu.

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