Ladungssicherung: Terra Naturkost spart 45 Tonnen Plastik durch speziellen Rolli

Der Berliner Naturkosthändler nutzt statt der Umhüllung von Waren mit Stretchfolie einen Rollwagen mit Gittertüren.

Besser liefern ohne Folie: Mit zwei Gittertüren sorgt man für die nötige Stabilität in der Frachteinheit, die sonst per Folie hergestellt worden wäre. | Foto: Terra/Screenshot
Besser liefern ohne Folie: Mit zwei Gittertüren sorgt man für die nötige Stabilität in der Frachteinheit, die sonst per Folie hergestellt worden wäre. | Foto: Terra/Screenshot
Sandra Lehmann
(erschienen bei LOGISTRA von Johannes Reichel)

Die Rollis des Berliner Großhändlers Terra Naturkost kommen ab August ganz ohne Folien-Umhüllung aus und sparen damit 45 Tonnen Stretchfolie pro Jahr. Die neuen Rollwagen sollen damit nicht nur die Klimabilanz von Terra Naturkost verbessern, sondern steigerten zusätzlich die Arbeitssicherheit: Zwei Gittertüren, die über Scharniere fest mit dem Rolli verbunden sind, werden mit einem textilen Spanngurt gesichert. Die grünen Sicherheitsspanngurte werden mit Metall-Klemmen festgezurrt, ähnlich dem Prinzip bei Rucksäcken. Die neuen Rollis sollen sich trotz der neuen Gittertüren ineinander verschachteln lassen und schaffen damit mehr Platz im Lager, verspricht der Anbieter. Projektleiter Roland Schmalfuß zeigte sich hocherfreut über die Lösung. Der Nachhaltigkeit zuliebe und um Ressourcen zu sparen, habe man die alten Rollis in der letzten Juli-Woche auf einen Schlag umgerüstet.

Über Terra Naturkost: Bio und regional

Biologische Lebensmittel aus klimaschonender Herstellung sowie ein fairer Umgang mit den Produzenten sieht der Großhändler als Grundlage des Handelns. Seit 1981 beliefert das Unternehmen von Berlin aus den Naturkostfachhandel und die Gastronomie und führt 15.000 Bio-Produkte unter einem Dach. Die Vernetzung und Sortimentstiefe sieht man als Alleinstellungsmerkmale. Ein Großteil der Waren stammt aus der Region zwischen Ostsee und Lausitz sowie Altmark und Oderbruch und wird tagesfrisch direkt von den Höfen in den Bio-Hotspot Europas befördert.

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