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Künstliche Intelligenz: Mehr Entlastung bei Routinearbeiten

Zukunfts-Szenario zeigt, wie sich Konsumgüteranbieter künftig aufstellen sollen.
Künstliche Intelligenz: Laut Experten schafft die Technologie mehr Freiraum für kreative Arbeiten. Archivfoto: psdesign1 / Fotolia.com
Künstliche Intelligenz: Laut Experten schafft die Technologie mehr Freiraum für kreative Arbeiten. Archivfoto: psdesign1 / Fotolia.com
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Thilo Jörgl

Fachleute schätzen, dass unter den digitalen Technologien künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge die Konsumwirtschaft künftig stark beeinflussen werden. Hintergrund dieser Aussage: Gemeinsam mit den Experten vom rheingold institut und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat das Innovationsteam von GS1 Germany im Rahmen der Studie „2025: Smart Value Networks“ die wichtigsten Zukunftstechnologien und deren Einfluss auf die Konsumgüterwirtschaft untersucht.

Revolution des Alltags

„Nach unserer Einschätzung werden von den zehn relevanten digitalen Technologien die künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge die Konsumgüterwirtschaft am stärksten verändern. Es sind das Zusammenspiel und die Vernetzung intelligenter Technologien, die unseren Alltag und unsere Konsumwelt revolutionieren“, betont Dr. Christian Wulff, Leiter des Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter bei PwC Deutschland. Die Kombination aus Digitalisierung, Vernetzung, Sensorik und leistungsfähiger Computertechnik schafft intelligente Objekte – das Internet der Dinge verändert den Arbeitsplatz und unser Zuhause, schreibt GS1 Germany in einer Pressemitteilung. 2025 agieren Konsumenten wie selbstverständlich mit Smart-Home-Anwendungen wie beispielsweise dem „mitdenkenden Kühlschrank“, der den Einkauf von Standardprodukten bedarfsorientiert und weitgehend autonom organisiert. Auch in den Unternehmen werden laut den Experten immer mehr Abläufe automatisiert. Im Handel übernehmen intelligente Warenregale die Warendistribution einschließlich der Überwachung der Haltbarkeitsdaten und entlasten die Mitarbeiter von zeitraubenden Routineaufgaben.

Schnelle Entwicklung

Die Fachleute betonen: Künstliche Intelligenz ersetzt nicht den arbeitenden Menschen, sondern entlastet ihn und gibt ihm die Freiheit, seine individuellen Fähigkeiten, seine Kreativität und emotionale Intelligenz einzusetzen. 2025, so die Einschätzung der Experten, werden Technologien, die heute noch in den Kinderschuhen stecken, in vielen Arbeits- und Lebensbereichen zum Alltag gehören. Dazu zählen Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen genauso wie digitale und autonome Assistenzsysteme, intelligente Chatbots, 3D-Druck oder Roboter. „Heute vielfach bloß Schlagworte, sind virtuelle und erweiterte Realitäten dann gelebte Wirklichkeit. Ob beim Einkaufen online und stationär, beim Planen von Produktionsabläufen, beim Picking von Produkten oder beim Transport – überall begegnen uns virtuelle Realitäten. In der Interaktion mit der physischen Realität im jeweiligen Umfeld eröffnen sie neue Perspektiven. Smarte VR-Brillen schaffen zum Beispiel dreidimensionale Einkaufsräume und emotionale Einkaufserlebnisse“, so Sebastian Buggert, CIO des rheingold instituts.

Akzeptanz wichtig

Grundlegende Voraussetzung für die Etablierung innovativer Technologien in Unternehmen ist den Experten zufolge die Akzeptanz durch die Menschen, die sie nutzen. Offen für neue Lösungen sei nur, wer keine Angst vor Kontroll-, Autonomie- oder gar Arbeitsplatzverlust habe und die Vorteile eines konstruktiven Miteinanders von Mensch und Maschine erkenne, heißt es in der Mitteilung. Die bestmögliche Kombination aus menschlichen Stärken und den Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, werde 2025 für die Unternehmen erfolgsentscheidend sein. „Dazu braucht es neben einer gemeinsamen Vision und Strategie, einen für alle Mitarbeiter transparenten Fahrplan zur Umsetzung und Implementierung. Die Einbindung Künstlicher Intelligenz muss im Zusammenspiel mit den Mitarbeitern erfolgen. Außerdem gilt es, rechtzeitig damit anzufangen, Innovations- und Digitalkompetenzen aufzubauen, um auf dem Weg in die Zukunft nicht abgehängt zu werden“, betont Klaus Vogell von GS1 Germany.

Die gesamten Erkenntnisse zum fünften Szenario „Future Technologies“ stehen kostenfrei auf www.gs1-germany.de/zukunftsstudie zur Verfügung.

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