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Kühllogistik: Dritte Ausbaustufe erreicht

Frigo vergrößert Tiefkühllagerkapazitäten im Hamburger Hafen.
Redaktion (allg.)

Der Hamburger Logistikdienstleister Frigo Coldstore Logistics GmbH & Co KGweihte kürzlich sein drittes Kühlhaus im Hamburger Containerhafen ein. Mit der endgültigen Fertigstellung im August 2014 wird das Unternehmen dann insgesamt über eine Kühlkapazität von 40.000 Palettenstellplätzen auf 18.000 Quadratmetern verfügen. An dem Standort in Hamburg-Altenwerder startete Frigo im Jahr 2005 mit einem Tiefkühllager mit zwei Temperaturzonen. Schon 2008 mussten die Kapazitäten erweitert werden.

Im jetzt eingeweihten dritten Bauabschnitt sollen die Referenzwerte für die Energieeffizienz des Gebäudes noch einmal um 20 Prozent unterschritten werden. So werden beispielsweise LED-Leuchtmittel eingesetzt, die nur bei Bedarf durch Bewegungssteuerungssysteme aktiviert werden. Zudem erlaubt ein spezielles Raumverdichtungskonzept die Stapelhöhe auf bis zu acht Ebenen.

Die angelieferten Tiefkühl-Lebensmittel werden über 30 und später 40 Verladerampen abgefertigt. Die Rampen sind auf fünf Grad gekühlt. Durch den Neubau vergrößert sich auch die Kommissionierfläche.

Grund für die Erweiterung ist die seit Jahren steigende Nachfrage nach Tiefkühllebensmitteln, teilt Frigo mit. Nach Zahlen des Hafens Hamburg wurden dort im vergangenen Jahr 618.000 TEU-Kühlcontainer umgeschlagen, 15,2 Prozent mehr als 2012. 3,26 Millionen Tonnen wurden davon importiert. Die wesentlichen Herkunftsregionen sind Ostasien, die Ost- und Westküste Südamerikas, das übrige Asien, die Südsee und Indonesien sowie Norwegen.

Frigo lagert beispielsweise Fleisch aus Südamerika, Fisch aus Kanada oder Gemüse aus China. Die Lagertemperatur für den größten Teil der Lebensmittel liegt bei minus 18 Grad Celsius. Die derzeitige Tiefkühllagerkapazität bei Frigo beträgt etwa 15.000 Tonnen.

(akw)
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