Kooperationen: Zwei neue Partner für Fraunhofer IML

Institut intensiviert Zusammenarbeit mit Sick und Würth Industrie Service.
Thilo Jörgl

Das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML nutzte die Stuttgarter Fachmesse LogiMAT 2013 als Forum, um zwei Kooperationen bekannt zu geben. Bereits Anfang 2013 haben das Institut sowie der Waldkircher Sensorikhersteller Sick AG einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist die Zusammenarbeit in verschiedenen Forschungslaboren sowie die Umsetzung gemeinsamer Praxisprojekte. Dafür entsendet der Sensorikspezialist eigene Mitarbeiter nach Dortmund, die mit Experten des IML an konkreten Projekten arbeiten. Unter anderem geht es um die zellulare Fördertechnik, das Open-ID-Center in Dortmund und das Internet der Dinge. Eines der jüngsten Projekte ist „Servapark“, ein vollautomatisiertes Parkhaus in Düsseldorf. Dort ermöglichen intelligente Sensoren das automatische Ein- und Ausparken von Autos.

Zudem verkündeten die Fraunhofer-IML-Forscher zusammen mit dem C-Teile-Spezialisten Würth Industrie Service den Start einer neuen Kooperation zu einem sogenannten intelligenten Behälter. Künftig werden der „iBin“ des Künzelsauer Unternehmens und der „inBin“ aus Dortmund gemeinsam zu einem intelligenten Behälter für das Internet der Dinge weiterentwickelt. Das von Würth Industrie Service vorgestellte Bestellsystem überwacht eigenständig den Bestand im Behälterinneren und löst bedarfsgerecht Bestellungen aus. Mit einer Kamera werden durch RFID-Technologie Füllstands- und Bestellinformationen der Artikel im Behälter übermittelt.

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