Kooperation: KI-Lösungen für die verarbeitende Industrie

Pepperl+Fuchs und Symate wollen in ihrer Zusammenarbeit produktionsseitige KI-Software mit Schnittstellen und Sensorik verbinden.

IO-Link-Master von Pepperl+Fuchs können Hardware mit dem KI-System Detact von Symate verbinden. (Foto: Pepperl+Fuchs)
IO-Link-Master von Pepperl+Fuchs können Hardware mit dem KI-System Detact von Symate verbinden. (Foto: Pepperl+Fuchs)
Therese Meitinger

Die Dresdener Symate GmbH, IT-Spezialist für die Optimierung von Fertigungsprozessen mit KI-Methoden, hat in einer Pressemitteilung eine Zusammenarbeit dem Mannheimer Fabrik- und Prozessautomatisierer Pepperl+Fuchs SE angekündigt. Ziel sei eine integrierte Expertenlösung für die automatisierte Analyse und Optimierung von industriellen Fertigungsprozessen sowie Qualitätsmerkmalen, hieß es.   

Im Rahmen eines Pilotprojektes testet Symate nach Firmenangaben die Hardwarekomponenten von Pepperl+Fuchs und verbindet diese mit dem KI-System „Detact“. Auf dieser Basis soll ein abgestimmtes Gesamtpaket entstehen, das einen deutlich größeren Funktionsumfang rund um die Automatisierung von Fertigungsprozessen abbilden soll, als die bisherigen Einzellösungen. Während Pepperl+Fuchs wertvolle Rückmeldungen aus laufenden Prozessen erhalte und die Daten der eigenen Sensoren anschaulich visualisiere, kommt Symate seinem strategischen Ziel, Detact zu einer zentralen und ganzheitlich ausgerichteten KI-Plattform für die verarbeitende Industrie zu entwickeln, deutlich näher, so die Mitteilung.

Umfassende Prozess-Einblicke

Hierzu erklärt David Haferkorn, verantwortlicher Produktmanager bei der Symate GmbH:

„Unser KI-System erfasst und analysiert eine Vielzahl von Parametern. Um diese Daten jederzeit schnell und zuverlässig zu verarbeiten, benötigen wir hoch zuverlässige Hardwarekomponenten, die sehr detaillierte Informationen liefern.“

Auch wenn man nahezu jede Datenquelle in Detact integrieren könne, sei die Qualität der gelieferten Daten für eine umfangreiche und automatisierte KI-Analyse nicht immer geeignet, so Haferkorn weiter. Daher müsse man oftmals Anpassungen vornehmen oder zusätzliche Sensoren einbauen.

Haferkorn weiter:

„Mit Pepperl+Fuchs haben wir nun einen Experten auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik gefunden, der uns bei der Auswahl der richtigen Hardware sehr gut unterstützen kann.“

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