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Redaktion (allg.)

Der französische Kontraktlogistik-Dienstleister Cepl Holding, Belville le Comte, hat kürzlich seinen Luxuskosmetik-Standort in Mainz-Kastel geschlossen. Laut einem Bericht der Mainzer „Allgemeine Zeitung“ sorgten dort bislang 120 fest angestellte Mitarbeiter für den weltweiten Versand von Parfums. Auftraggeber war die Mainzer Deutschland-Filiale der New Yorker Kosmetikgruppe Coty, Inc.

Bereits Anfang Juni 2012 hatte Cepl dem Artikel zufolge das Aus für Kastel verkündet. Von Juni bis September handelte der Betriebsrat demnach einen Sozialplan aus. Danach erhielten Festangestellte für den Verlust ihrer Arbeitsplätze im Schnitt 40.000 Euro. Um das letzte Weihnachtsgeschäft am Standort abzuwickeln, seien darüber hinaus Treue- und Durchhalteprämien (in der Regel 45 Prozent eines Monatsgehalts) gezahlt worden. Ende Februar 2013 mussten die Beschäftigten dann laut dem Bericht die Betriebsausstattung wie Regale und Aufbauten in der Halle selbst demontieren – schwere Maschinen ausgenommen.

Für den Betriebsrat ist die Standortschließung nicht nachvollziehbar. Demnach sei Cepl so hoch ausgelastet gewesen, dass ein Teil des Exports an eine Spedition in Ginsheim-Gustavsburg übergeben wurde. Auch dort sollen jetzt 20 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen. Immerhin haben 40 ehemalige Cepl-Mitarbeiter dank einer vom Betriebsrat initiierten Jobbörse im Industriepark Kalle-Albert eine neue Stelle gefunden.

(akw)
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