Kongress: Einblicke bei Zalando, Lenze und Sick

Intralogistik-Kongress Baden-Württemberg dreht sich um digitale Zukunft.
Blick ins Sick-Distributionszentrum: Teilnehmer des Intralogistik-Kongresses Baden-Württemberg bekommen am 10. November 2016 eine Führung durch das Lager. Foto: Sick
Blick ins Sick-Distributionszentrum: Teilnehmer des Intralogistik-Kongresses Baden-Württemberg bekommen am 10. November 2016 eine Führung durch das Lager. Foto: Sick
Thilo Jörgl

Quo Vadis? Aufbruch in die digitale Zukunft. Sie lautet das Motto des Intralogistik-Kongresses Baden-Württemberg, der am 10. November 2016 in den Räumen der Sick AG in Waldkirch über die Bühne geht. Veranstalter ist das Intralogistik-Netzwerk Baden-Württemberg. Für Keynotes konnte das Netzwerk Simon Straub, Standortleiter des neuen Zalando-Logistikzentrums in Lahr, sowie Frank Maier, Innovations-Vorstand bei der Lenze SE, gewinnen. Das Unternehmen zählt zu den großen Playern im Kontext Industrie 4.0 und engagiert sich dafür in verschiedenen Gremien und Forschungsprojekten. Die die Vorträge und Foren für die rund 100 erwarteten Teilnehmer drehen sich unter anderem um die Themen „Neue Geschäftsmodelle der Intralogistik“, „Kommissionierkonzepte 2020“ sowie „Barrierefreiheit in der Extralogistik“.

Innovation Session

Eine zentrale Rolle der Veranstaltung spielt auch das Thema Digitalisierung. „Die Wertschöpfungskette ist vom Rohstofferzeuger bis zum Endverbraucher digitalisiert, an der Durchgängigkeit dieser Digitalisierung arbeiten Forscher und Praktiker mit Hochdruck. Grundvoraussetzung für diese Entwicklung ist leistungsfähige, intelligente und prozessübergreifende Software“, betont Philipp Hahn-Woernle. Sein Unternehmen Viastore unterstützt die Ausrichtung der eintägigen Fachveranstaltung mit einer „Innovations Session“, in der Absolventen baden-württembergischer Hochschulen verschiedene Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen der logistischen Arbeitswelt präsentieren.

Führung durchs Lager

Zu Gast sind die Kongress-Teilnehmer bei der Sick AG in Waldkirch bei Freiburg. Der Technologielieferant im Bereich der industriellen Sensorik setzt schon seit Jahrzenten darauf, die Anforderungen seiner Kunden in Bezug auf Durchsatz, Flexibilität, Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit in aggregierten Systemen umzusetzen. Auch auf dem Gebiet der Mensch-Roboter-Kollaboration hat Sick neue Konzepte entwickelt. Das Unternehmen bietet zum Abschluss der Veranstaltung eine Führung durch sein Distributionszentrum an.

Treffpunkt für Jung und Alt

Unter den Referenten sind dem Veranstalter zufolge Jungunternehmer genauso vertreten wie branchenerfahrene Logistikdienstleister, Technologieentwickler und Vertreter der angewandten Wissenschaften. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Intralogistik-Anwender, besonders Logistikentscheider aus mittelständischen Unternehmen, sowie an Anbieter, Forscher und Berater in der Intralogistik.

Ministerium mit an Bord

Kongress-Partner sind die VDI-Gesellschaft für Produktion und Logistik (GPL), VNL Schweiz sowie die BVL-Regionalgruppen Baden-Württemberg, Nordbaden/Südpfalz und Südbaden/Oberrhein. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, das vor eineinhalb Jahren die Allianz 4.0 aus der Taufe hob. Moderiert wird die Veranstaltung von Thilo Jörgl, Chefredakteur LOGISTIK HEUTE.

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