Redaktion (allg.)

Moderne Identifikationstechnologien, die Digitalisierung von Produktinformationen und Prozessen und die Automatisierung werden künftig eine große Rolle in der Logistik spielen. Das sagte Prof. Dr. Michael Schenk, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, bei der Eröffnung der 19. Magdeburger Logistiktage (25. und 26. Juni 2014). Ebenso wichtig sind dem Logistikexperten zufolge effektive Wege für mehr Ressourceneffizienz in der Produktion, etwa durch nachhaltige Konzepte für die Instandhaltung oder die Wiederverwertung von Produktionsmitteln und Reststoffen.

Weitere Schwerpunkte der Magdeburger Logistiktage sind nachhaltige und intelligente Logistik. Die zweitägige Konferenz ist Teil der 17. IFF-Wissenschaftstage. Sie wird gemeinsam vom Fraunhofer IFF und dem Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg veranstaltet.

In etwa 50 Vorträgen und Workshops diskutieren Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu aktuellen Herausforderungen für die Unternehmen und neuen Entwicklungen aus der Forschung. Unter anderem werden zukünftige Logistikanforderungen der Automobilindustrie sowie Einsatzmöglichkeiten und Potenziale aktueller Informations- und Kommunikationstechnologien behandelt. Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Logistik stellen Referenten neue Instandsetzungskonzepte und Serviceangebote vor. Aus dem Bereich Industrie 4.0 werden das taktile Internet sowie die digitale Logistik thematisiert.

Die Fachtagung wird ergänzt durch fünf Workshops mit den Schwerpunkten „Energieeffiziente Produktion", „Intelligente Logistik", „Pannendienstleistung und Elektromobilität", „Kooperatives Änderungsmanagement in globalen Produktionsnetzen" sowie „Automatisierung in der Wäschereilogistik".

(akw)

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