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Kommissionierung: Roboter pickt für sechs Cent

Der autonome Kommissionier-Roboter „TORU“ von Magazino wird künftig pro Pick bezahlt.

An neun Kundenstandorten in Deutschland, Polen und Belgien sind die TORU-Roboter bereits im Einsatz. (Foto: Magazino)
An neun Kundenstandorten in Deutschland, Polen und Belgien sind die TORU-Roboter bereits im Einsatz. (Foto: Magazino)
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Melanie Endres
(erschienen bei LOGISTRA von Tobias Schweikl)

Mit einem neuen „Pay-per-Pick“- Modell will das Robotik-Unternehmen Magazino die Eintrittsbarriere für mehr Automatisierung in der Logistik senken. Über das leistungsorientierte Preismodell für den mobilen Kommissionierroboter „TORU“ bezahlen Anwender künftig anstelle einer jährlichen Softwarelizenz nur die Arbeit, die der Roboter tatsächlich leistet. Wenn die Nachfrage etwa in der Nebensaison zurückgeht, sinken also auch die Kosten. Aufgerufen werden einmalig 55.000 Euro für die Hardware pro Roboter und sechs Cent für jeden „Pick“, den das System im Lager durchführt.

„Die Nachfrage im Logistikmarkt nach einer leistungsorientierten Preisgestaltung ist enorm. Wir sind stolz darauf, nicht nur eine einzigartige Automatisierungstechnik, sondern auch ein Zahlungsmodell anzubieten, das größtmögliche Flexibilität und Planungssicherheit zugleich bietet. Pay-per-Pick geht weit über die üblichen Software-as-a-Service-Modelle hinaus. Wir sind fest davon überzeugt, dass Flexibilität der wichtigste Treiber für Fulfillment im E-Commerce sein wird“, so Frederik Brantner, Mitgründer und CEO von Magazino.

TORU ist spezialisiert auf das autonome Picken, Einlagern und Transportieren einzelner Artikel, wie etwa Schuhkartons, in Lagern von Onlinehändlern oder Fulfillment-Dienstleistern. Regelmäßige Software-Updates durch Magazino sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen sollen dem Roboter helfen, in unbekannten Situationen robuster zu werden.

Die TORU-Roboter sind bereits an neun verschiedenen Kundenstandorten in Deutschland, Polen und Belgien im Einsatz. Der autonome Roboter arbeitet mithilfe von Sensoren, Computervision und selbstlernenden Methoden parallel zum Menschen und in Lagerumgebungen, die für Menschen konzipiert wurden.

Zu den Investoren von Magazino gehören der Pressemitteilung zufolge die Körber AG, Zalando und Fiege Logistik.

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