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Kommissionierung: Optisches Zählsystem für Kleinteile

Ing-D.B. zeigt Alternative zur Zählwaage.

Der Stand von Ing-D.B. auf der LogiMAT 2018. (Foto: Ing-D.B.)
Der Stand von Ing-D.B. auf der LogiMAT 2018. (Foto: Ing-D.B.)
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Therese Meitinger

Das auf die automatisierte Verarbeitung von Dichtstopfen und Verbindungselementen spezialisierte Start-up-Unternehmen Ing D.B. GmbH präsentiert auf der LogiMAT 2019 eine neue Version seines Zählsystems für Kleinteile. In Stuttgart soll vom 19. bis 21. Februar die überarbeitete Software auf einem Mini-PC (Windows) mit 15,6“ Touch Screen und einer externen Industriekamera zum Einsatz kommen.

Das System „Kleinteile kommissionieren“ hat das Lünener Ingenieurbüro als Alternative zur Zählwaage konzipiert, die bei bestim­mten Teilen nicht zuverlässig funktionieren kann. Gerade bei sehr leichten Teilen oder Ge­wichtsstreuungen liefert das Zählen über das Gewicht oft ungenaue Ergebnisse. Das Grundprinzip des Systems von Ing-D.B. liegt darin, dass die zu zählenden Teile auf einer Leuchtplatte möglichst verteilt ausgebracht werden. Anschließend berechnet das System die Größe von Kleingruppen und ermittelt die Gesamtstückzahl. Bei großen Stückzahlen ist es möglich, über die Speicher-Funktion inkrementell in mehreren Schritten zu zählen.  Auch wenn die Teile teilweise überlappend liegen, wird nach Firmenangaben in der Regel noch richtig gezählt.

Der Prototyp wurde im Jahr 2016 entwickelt. Heute stehen zwei Hardware-Versionen zur Auswahl, die sich durch die Verwendung einer Industriekamera im Zählergebnis nicht unterscheiden. Durch den Einsatz eines Wechselobjektivs lassen sich auch Werkstücke zählen, die in einer Dimension nur noch den Bruchteil eines Millimeters haben.

Halle 2, Stand B11N

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