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Kommissionieren: Pillenlogistik im Blick

Unitax nutzt Datenbrillen von Picavi.
Pharmalogistiker Unitax nutzt Datenbrillen von Picavi. (Foto: Unitax)
Pharmalogistiker Unitax nutzt Datenbrillen von Picavi. (Foto: Unitax)
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Sandra Lehmann

Der Berliner Pharmalogistiker Unitax setzt seit Oktober dieses Jahres in seinem Lager- und Logistikterminal im Nürnberger Hafen auf die Pick-by-Vision-Technologie des Anbieters Picavi. Vor allem bei kleinteiligen Sendungen für Krankenhäuser und Apotheken sei der Pick-Aufwand meist sehr hoch und mithilfe von Handhelds und Artikellisten aufwändig zu bewerkstelligen, wie der Logistiker berichtet.

Scannen entfällt

Durch die Datenbrillen hingegen würden etliche Arbeitsschritte, etwas das manuelle Scannen, entfallen. Die Wearables leiten den Kommisisonierer nach Unitax-Angaben visuell durch den Prozess. Bei Auftragseingang blende das Display am Rand des Sichtfeldes die Lagerplatz- und Teilenummer ein, kommt der Mitarbeiter am Lagerplatz an, erscheinen Artikelnummer- und Menge. Nach Entnahme der Ware erfolgt die Verifizierung über einen Ringscanner, der an der Datenbrille angebracht ist. Auf diese Weise soll der Kommissionierprozess weniger fehleranfällig, effizienter und ergonomischer für die Mitarbeiter sein.

Nach einer erfolgreichen Testphase in Nürnberg möchte Unitax die Datenbrillen nach eigenen Aussagen ab Januar 2018 auch am Hauptsitz in Berlin-Schönefeld einsetzen.

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