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Kommissionieren: Datenbrillen als Standardausrüstung

DHL setzt konzernweit auf Vision-Picking.
DHL Supply Chain setzt in ihren Distributionszentren zukünftig auf Datenbrillen und Vision Picking. (Foto: DHL)
DHL Supply Chain setzt in ihren Distributionszentren zukünftig auf Datenbrillen und Vision Picking. (Foto: DHL)
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Sandra Lehmann

Datenbrillen gehören seit Kurzem zur Standardausrüstung in den Lagern des Kontraktlogistikers DHL Supply Chain. Die Augmented Reality-Brillen, unter anderem vom Typ „Google Glass Enterprise Edition“ sowie „Vuzik M100“ und „M300“, blenden nach Nutzerangaben schrittweise Arbeitsanweisungen und Hinweise ein, zum Beispiel wo sich der gesuchte Artikel befindet und wo er auf dem Wagen zu positionieren ist. Damit entfalle der Bedarf für schriftliche Anweisungen. Wie DHL Supply Chain berichtet, hat der Kommissionierer dadurch die Hände frei und kann so effizienter und leichter arbeiten.

15 Prozent mehr Effizienz

Durch die Nutzung der „Vision-Picking“-Lösung konnte der Kontraktlogistiker nach eigenen Angaben innerhalb der mehrmonatigen Testphase, die in den USA, Kontinentaleuropa und Großbritannien stattfand, Effizienzsteigerungen von bis zu 15 Prozent erreichen und die Fehlerquote reduzieren. Zudem konnte der zeitliche Aufwand für Training und Einarbeitung neuer Mitarbeiter halbiert werden.

Ausweitung geplant

Nach der Implementierung der Anwendung in den weltweiten Distributionszentren des DHL-Tochterunternehmens, sei eine Ausweitung von Augmented- und Virtual Reality-Anwendungen auf weitere Bereiche des Unternehmens geplant. Im Fokus stünden dabei Schulungen, Wartungsarbeiten oder die Berechnung von Sendungsmaßen.

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