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Kombinierter Verkehr: Rückgang bei Hupac

Operateur leidet unter schwacher Nachfrage.
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Matthias Pieringer

Der schweizerische Kombi-Operateur Hupac AG hat 2012 insgesamt rund 646.000 Straßensendungen auf der Schiene transportiert. Dies bedeute einen Verkehrsrückgang von 10,7 Prozent, teilte das Unternehmen kürzlich in Chiasso (CH) mit. Die rückläufige Entwicklung ist laut Hupac in erster Linie auf die schwache Nachfrage als Folge der Wirtschaftskrise in Europa und besonders in Italien zurückzuführen.

Im transalpinen Verkehr via Schweiz hätten sich zusätzlich die Unterbrechungen der Gotthardstrecke ausgewirkt. Wegen Felsstürzen bei Gurtnellen in den Monaten März, Juni und November habe die Bahnlinie 2012 für insgesamt knapp 40 Tage komplett gesperrt werden müssen. Trotz Umleitungen via Lötschberg/Simplon führten allein diese Ereignisse Hupac zufolge zu einem Volumenverlust von sechs Prozent auf Jahresbasis. Einen Teil der an die Straße verlorenen Transporte habe man bislang nicht zurückgewinnen können. Insgesamt verzeichnete das Segment „transalpin via Schweiz“ einen Rückgang von 12,4 Prozent. Im transalpinen Verkehr via Österreich verbuchte Hupac 2012 hingegen ein kleines Wachstum von 0,7 Prozent gegenüber 2011.

Hupac hat sich eigenen Angaben zufolge frühzeitig auf die nachlassende Konjunktur eingestellt und zum Beispiel die Wagenflotte reduziert. Volatile Märkte seien die neue Normalität, sagte Hupac-Direktor Bernhard Kunz. Wer vom flexibleren Straßensystem nicht abgehängt werden will, müsse, so Kunz, jede Möglichkeit nutzen, um die Produktivität zu erhöhen und die Kosten zu senken. Der Transportmarkt stehe unter hohem Druck. „Für das Jahr 2013 sind unsere Prognosen verhalten“, sagte Kunz.

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